Obwohl ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Wasserrettungsdienst stundenlang nach einer vermissten Person suchte, musste der Einsatz ohne Erfolg aufgefunden werden.

Bereits in den Morgenstunden waren am Ostufer des Lautersees bei Königsbrunn Kleidungsstücke aufgefallen. Gegen Mittag kam es dann zu einer groß angelegten Suchaktion nach einer vermissten Person. Neben etwa 50 meist ehrenamtlichen Einsatzkräften von Wasserwacht und DLRG kam auch die Berufsfeuerwehr Augsburg zum Einsatz. Die umfangreichen Suchmaßnahmen wurden zunächst über eine Wärmebildkamera des Polizei Hubschraubers Edelweiß und Einsatztaucher durchgeführt. Später kamen neben Tauchern und Wasserrettern noch Spezial-Einsatzgerätschaften wie ein Sonar-Gerät der BRK Wasserwacht und das Drohnen Team des BRK Kreisverband Augsburg-Land zum Einsatz. Alle Maßnahmen blieben bis in den frühen Abend hinein erfolglos und die vermisste Person konnte bis jetzt noch nicht aufgefunden werden. Gottfried Eisele von der Wasserwacht Königsbrunn war als Einsatzleiter Wasserrettungsdienst vor Ort. „Nach Absprache mit der Polizei und den Wasserrettungsdienst wird es morgen oder in den nächsten Tagen nochmals einen Sekundäreinsatz geben, bei dem dann ggf. Rettungshunde zum Einsatz kommen“ erklärt er.

Die Wasserwacht weist anhand dieses Beispiels nochmals darauf hin, dass in nicht freigegebenen Gewässern – wie zum Beispiel dem Lautersee – nicht gebadet werden sollte. Auch bei diesem Einsatz war die Zufahrt für die Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst teilweise aufgrund fehlender Rettungswege und zugestellten bzw. zugewachsenen Wegen erschwert. Im Notfall kann dies schlimme Folgen haben.