Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat für den verstärkten Bau von Holzhäusern als Teil des Klimaschutzes und zur Linderung der Wohnungsnot geworben. „Eine stärkere Nutzung von Holz bindet langfristig CO2, zum Beispiel beim Hausbau. Treibhausgasemissionen können so bis zu 56 Prozent gegenüber herkömmlichen Hausbauten eingespart werden“, sagte Klöckner der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). Julia Klöckner, über dts Nachrichtenagentur

Es gebe viel Holz und wenig Wohnraum, fügte sie hinzu. „Holzhäuser können dank hohem Vorfertigungsgrad schnell aufgebaut werden.“ Die CDU-Politikerin beklagte, dass es noch rechtliche Hürden und Hindernisse gebe, die aufgrund innovativer Entwicklungen im modernen Holzbau nicht mehr gerechtfertigt seien.

„Der Brandschutz zum Beispiel. Einige Bundesländer sind noch skeptisch. Sie sollten ihre Zweifel ablegen und ihre Bauvorschriften gemessen am heute erreichten Stand der Holzbautechnik anpassen.“ In den vergangenen 25 Jahren habe sich der Anteil der Holzbauweise auf 18 Prozent verdreifacht.

„Aber da können wir viel mehr machen.“