Königsbrunn | Randale in der Osternacht – Rund 60 Jugendliche treffen sich zur Massenprügelei

In der Nacht zum Ostersonntag hielten Jugendliche die Polizei auf Trab. Unter anderem mussten sie eine Massenschlägerei mit rund 60 Personen unterbinden.

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Symbolbild

In der Osternacht musste die Polizei in Königsbrunn in zwei Fällen ausrücken und gegen eine geplante Massenprügelei und wenig später gegen Körperverletzungen gegen einen Jugendlichen vorgehen.

In einem ersten Fall erhielt die Polizei Kenntnis von einer angekündigten „Massenprügelei“ am Busbahnhof im Zentrum der Brunnenstadt. Als sich die Auseinandersetzung langsam zusammenrottete, bekam die Polizei zudem noch einen Hinweis aus der Bevölkerung. Ein aufmerksamer Bürger meldete dort die sich anbahnende Auseinandersetzung. Vor Ort angekommen mussten die Beamten feststellen, welch großes Ausmaß die geplante Keilerei angenommen hatte. Nur durch die rechtzeitige Präsenz mehrerer Streifenbesatzungen und eines Polizeihunds konnte die Schlägerei 30 gegen 30 unterbunden werden.

Gruppe schlägt auf 13 jährigen ein

Doch damit hatten die die Beamten noch immer keine friedliche Osternacht. Kaum war die erste Situation geklärt bekamen sie schon wieder wegen körperlicher Gewalt zu tun. Erneut mussten sie in das Zentrum der Stadt ausrücken. An der in Nachbarschaft zum Busbahnhof gelegenen Eishalle war es erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Eine Gruppe von 6 bis 7 Jugendlichen hatten sich einen 13 jährigen als Opfer ausgesucht. Sie schlugen ihn mehrfach ins Geschicht, einer der jungen Menschen verpassten dem Schüler eine Kopfnuss.

Neben den Körperverletzungsdelikten wurde ein Verstoß gegen das Waffengesetz wegen des Mitführens eines Butterflymessers und ein Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz aufgrund der Abgabe von Tabak an Jugendliche erstattet.