Kohlenmonoxidvergiftung durch Kaminfeuer | Familie in München hat Glück im Unglück

Großes Glück ist am Weihnachtsmorgen einer sechsköpfigen Familie in München-Hadern beschert worden. Als in den frühen Morgenstunden die Mutter den ersten Stock des Einfamilienhauses betrat, fühlte sie sich sofort unwohl und kollabierte kurze Zeit später. Auch die restlichen Familienmitglieder klagten bereits beim Absetzen des Notrufes über Kopfschmerzen und  Übelkeit.

Diese Aussage war für den Leitstellendisponenten Grund  genug, die anfahrenden Rettungskräfte vor einer möglichen, erhöhten Kohlenmonoxidkonzentration zu warnen. Beim Eintreffen bestätigte das mitgeführte CO-Warngerät den Verdacht des Disponenten.

Die Einsatzkräfte brachten die Mutter sofort in einen sicheren Bereich und versorgten sie. Da sowohl der Vater, das Großelternpaar und die Kinder über ähnliche Symptome klagten, wurden weitere Rettungswagen alarmiert. Mit ihnen kamen alle sechs Bewohner zur Abklärung in verschiedene Münchner Kliniken.

Abschließend belüftete ein Atemschutztrupp das komplette Haus so lange, bis die Messgeräte kein Kohlenmonoxid mehr anzeigten. Ursächlich für die erhöhte CO-Konzentration könnte ein offener Kamin gewesen sein.