Die kommissarische SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig hat der Forderung von Altbundespräsident Joachim Gauck nach einer „erweiterten Toleranz in Richtung rechts“ eine Absage erteilt. Gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ antwortete Schwesig am Montagabend auf die Frage, ob Gauck mit seiner Forderung Recht habe: „Nein, ich glaube nicht. Ein großer Teil der Bürgerinnen und Bürger denkt und wählt anders als die Anhänger der AfD.“ „Diesen Menschen ist wichtig, dass die Werte, die dieses Land ausmacht, gegen diejenigen verteidigt werden, die sie in Frage stellen“, so die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns weiter.

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„Da muss man sich auch als Politiker entscheiden, auf wessen Seite man steht“, fügte Schwesig hinzu.