Kommt der FC Augsburg gerade gegen bärenstarke Bayern aus dem Formloch?

Der FC Augsburg steckt in einem klaren Formloch, der FC Bayern ist bärenstark. Heute kommt es in München zum Aufeinandertreffen der beiden bayerischen Bundesligisten.

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Schmidt sieht sein Team als Außenseiter, aber nicht chancenlos | Foto: Wolfgang Czech

Der FC Augsburg steckt in einem Loch. Vier Partien in Folge wurden nicht gewonnen (1 Unentschieden) und gerade auswärts zeigte man sich zuletzt extrem schwach. Als einzige Mannschaft konnte der FCA in der Bundesliga seit dem Jahreswechsel bisher keinen Punkt einfahren. Das diese Serie gerade heute enden wird darf bezweifelt werden. Für Augsburg geht es zum bayerischen Derby nach München (15:30 Uhr).

FC Bayern in Topform

Der FC Bayern zeigte sich anders als sein heutiger Gast in Topform. Die letzte Niederlage resultiert aus dem Testspiel im Januar gegen Nürnberg, seitdem ist der Meister wettbewerbsübergreifend seit zehn Spielen ungeschlagen. Besonders das Offensivspiel der Oberbayern funktioniert zumeist wie am geplant. 71 Tore sind natürlich Ligabestwert, doch auch die Defensive muss sich nicht verstecken. Mit bisher 26 Gegentreffern ist man hier mit Leipzig ebenfalls das Topteam.

Punktepolster ist trügerisch

Auch wenn mit Tormaschine Lewandowski und Coman zwei der Bayern-Topstars verletzt fehlen werden, ist der Respket auf Augsburger Seite da. „Die Qualität der Bayern kennen die Spieler, es gibt einen gewissen Grundrespekt.“ Und dennoch weiß man beim FC Augsburg, dass man langsam wieder anfangen muss zu punkten, vielleicht sogar schon heute. Der Abstand auf den Relgetationsplatz 16 beträgt nur noch sechs Punkte. Ein „Zwei-Siege-Polster“, das aufgrund der noch zu absolvierenden 11 Spiele trügerisch komfortabel scheint. „An einem guten Tag und mit dem nötigen Spielglück sind auch dort Pünktchen abzukratzen.“, so Schmidt zur Perspektive für das heutige Spiel. Das dies aus der Außenseiterrolle heraus gegen Bayern funktionieren kann, hatte man bereits in der Vergangenheit bewiesen (2 Siege, 2 Remis).

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Wenn dies auch heute klappen soll, muss besonders die Defensive um den verunsicherten Torhüter Koubek deutlich besser stehen, als zuletzt. Auch ohne Lewandowski verfügt der FCB über reichlich Offensivkraft und mit Zirkzee auch über einen jungen Spieler mit reichlich Torhunger. In dieser Saison schoss der 18-Jährige in vier Bundesligaeinsätzen bereits drei Tore. Der junge Niederländer wird zumindest vor der Bank eine Option sein.

Die voraussichtliche Aufstellung

Koubek – Lichtsteiner, Gouweleeuw, Jedvaj, Iago – Baier – Khedira, Gruezo – Richter, Max – Niederlechner