Der Chef des Verbandes der Kommunalen Unternehmen (VKU), Ingbert Liebing, fordert mehr Schutz für die Stadtwerke. Weil viele Forderungsausfälle zu befürchten seien, müsse es „ein Insolvenzantragsmoratorium und ein Stützungsprogramm für die Stadtwerke“ geben, sagte er dem TV-Sender „Bild“.

Zugleich rief er die Bundesregierung auf, die Energiekosten für Geringverdiener im Notfall zu übernehmen. Sonst würden die Stadtwerke „in die Bredouille kommen“. Es sei „Aufgabe der staatlichen Sozialpolitik, zielgerichtet denen zu helfen, die mit geringeren Einkommen die steigenden Kosten nicht mehr tragen können“. Das sei ein Thema von Wohngeld, Heizkostenzuschlag, seiner Auffassung nach sollten die Einkommensgrenzen dort auch deutlich erhöht werden, „weil diese Teuerungen inzwischen auch in breiten mittleren Einkommensschichten ankommen“.

Foto: Straßenreinigung, über dts Nachrichtenagentur

Kommunale Unternehmen Fordern Insolvenz Moratorium Fuer Stadtwerke