Kredit nutzen und die eigene Karriere vorantreiben

Wer Geld verdienen will, muss Geld investieren. Diese Wahrheit gilt gleichermaßen für Unternehmen und Privatpersonen. Wer einen großen Karrieresprung machen will, muss an regelmäßigen Weiterbildungen und Schulungen teilnehmen. Denn nur mit Fachwissen auf dem neuesten Stand ist es möglich, effizient zu arbeiten und die eigene Karriere voranzutreiben. Wie Interessierte solche Weiterbildungsmaßnahmen finanzieren können und worauf bei einem Weiterbildungskredit zu achten ist, erläutert dieser Artikel.

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Fort- und Weiterbildungen für einen Karriereschub

Die Unternehmenswelt und der Markt verändern sich heutzutage viel schneller, als dies noch vor wenigen Jahrzehnten der Fall gewesen ist. Einen maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung trägt die Digitalisierung. Diese bringt immer neue Technologien und Arbeitsweisen mit sich, an die sich Betriebe und deren Belegschaft anpassen müssen. Nur wer sich regelmäßig weiterbildet und über die neuesten Entwicklungen in der eigenen Branche auf dem aktuellen Stand ist, hat die Chance, mit der Entwicklung Schritt zu halten und Karriere zu machen.

Allerdings bieten nicht alle Unternehmen ihren Mitarbeitern regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen an. Wer solche Angebote nutzen möchte, um die Karriereleiter nach oben zu steigen, muss daher oft tief in die Tasche greifen. Von den Kursen selbst über geeignete Materialien bis hin zu Sprachreisen sind viele unterschiedliche Dinge zu bezahlen. Wer nicht genügend Eigenkapital besitzt oder dieses nicht antasten möchte, kann sich stattdessen für einen Weiterbildungskredit entscheiden.

Einen Weiterbildungskredit für wichtige Schulungen nutzen

Viele Menschen nehmen einen Weiterbildungskredit auf, um Weiterbildungsmaßnahmen, die sie interessieren, bezahlen zu können. Sie erhoffen sich hierdurch eine höhere Flexibilität am Arbeitsmarkt, größere Auswahloptionen bei den verfügbaren Stellen und ein höheres Gehalt. Wer geschickt investiert und sich die passenden Kompetenzen aneignet, verdient durch eine Weiterbildung meist deutlich mehr, als diese gekostet hat. Es steht eine große Auswahl an Dienstleistern am Markt zur Verfügung, die günstige Konditionen für Weiterbildungskredite anbieten.

Eine wesentliche Eigenschaft von Weiterbildungskrediten ist ihre kurze Laufzeit. Da für die verschiedenen Schulungen oft nur ein begrenztes Budget benötigt wird, kann der Kredit schnell zurückgezahlt werden. Somit fallen nur geringe Kreditzinsen an. Es ist wichtig, die Kreditrate objektiv auf die eigene finanzielle Situation anzupassen. Sie sollte so hoch sein, dass der Kredit schnellstmöglich zurückgezahlt ist, aber so niedrig, dass es keine Schwierigkeiten bereitet, die benötigte Rate aufzubringen.

Die eigene Bonität ist bei der Kreditaufnahme wichtig

 

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Je besser die eigene Bonität, desto bessere Kreditkonditionen lassen sich aushandeln.

Bei der Auswahl eines passenden Kredits spielt die eigene Bonität eine wichtige Rolle. Diese entscheidet darüber, wie hoch die Kreditzinsen sind, die Kreditnehmer zu zahlen haben. Wer eine gute Bonität mitbringt, wird in der Regel von den Banken und Kreditinstituten mit geringen Kreditzinsen belohnt. Wessen Bonität hingegen weniger gut ist, muss mehr zahlen, da sich die Geldgeber so vor einem Kreditausfall schützen.

Wer sich für einen Weiterbildungskredit interessiert, sollte alle Möglichkeiten nutzen, die eigene Bonität zu verbessern. Ein wichtiger Schritt besteht darin, alle bei den Auskunfteien hinterlegten Informationen einzuholen. Gelegentlich sind diese veraltet oder falsch und nehmen negativen Einfluss auf die Bonität. Wer sich einen Überblick über die Informationen verschafft, kann eventuell notwendige Anpassungen oder Löschungen vornehmen lassen. Außerdem ist es ratsam, die Zahl der Kreditkarten und Girokonten zu begrenzen, da auch diese Einfluss auf die Bonität nehmen. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist zudem die Zahlungsmoral. Diese zeigt sich daran, wie zuverlässig und pünktlich bestehende Rechnungen beglichen werden.

Einen Weiterbildungskredit online beantragen

Die Digitalisierung bringt in der Finanzwelt viele Vorteile. So stehen potenziellen Kreditnehmern alle Dienstleister und deren Angebote online zur Verfügung. Somit fällt es leicht, die verschiedenen Kreditkonditionen einander gegenüberzustellen und zu prüfen, welche die günstigsten sind. Es lohnt sich, etwas Zeit zu investieren, um kein lukratives Angebot zu verpassen. Zwar sind durch die Niedrigzinspolitik der EZB die Kreditzinsen aktuell sowieso äußerst günstig, schon wenige Prozentpunkte machen jedoch eine Menge aus.

Nicht nur der Vergleich, sondern auch der Kreditantrag fällt im Internet ausgesprochen leicht. Interessierte haben hier die Möglichkeit, alle notwendigen Dokumente und Informationen einzureichen, die für eine Kreditbewilligung erforderlich sind. Diese reichen von Gehaltsnachweisen über eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung bis hin zu Bonitätsnachweisen. Sobald der Antrag bewilligt wurde, kann er online abgeschlossen werden und das Geld landet schnellstmöglich auf dem Konto. Somit können auch kurzfristige Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen genutzt werden.

Alternativen zu einem Weiterbildungskredit

Ein Weiterbildungskredit ist nicht die einzige Möglichkeit, um eine Schulungsmaßnahme zu finanzieren. Einige Menschen greifen auf eine Bildungsprämie vom Staat zurück. Diese ist vor allem für Selbständige und Arbeitnehmer konzipiert, deren jährliches zu versteuerndes Einkommen 20.000 € nicht übersteigt. In einem solchen Fall ist es möglich, dass 50% der Weiterbildungskosten übernommen werden.

Des Weiteren gibt es Aufstiegsstipendien für Berufseinsteiger. Diese sind dafür gedacht, im Anschluss an eine Ausbildung ein Studium aufzunehmen. Grundsätzlich ist es möglich, solche Stipendien mit einem Weiterbildungskredit zu kombinieren. Es gibt spezielle Stipendien, die sich an Berufseinsteiger richten und solche, die als Weiterbildungsstipendien Menschen zukommen, die bereits beruflich Fuß gefasst haben.

Wichtige Auswahlkriterien bei einem Weiterbildungskredit

Bevor ein Weiterbildungskredit aufgenommen werden kann, sind verschiedene Fragen zu klären. Unter anderem ist es wichtig, zu wissen, wie hoch die reinen Teilnahmegebühren sind. Außerdem sollten eventuelle Zusatzkosten berücksichtigt werden, zu denen beispielsweise Fahrt- und Unterbringungskosten aber auch Kosten für Lehrmaterial und Bücher gehören. Ausgehend von den anfallenden Kosten ergibt sich die benötigte Kreditsumme. Diese wiederum hat Einfluss darauf, wie hoch die anfallenden Kreditzinsen sein werden.

Ebenfalls entscheidend ist, ob staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden können und wie hoch diese ausfallen. Diese reduzieren den benötigten Betrag und damit die Kreditsumme. Des Weiteren ist zu klären, welche Art von Weiterbildung genutzt werden soll. Von Abendkursen bis zu Sprachreisen gibt es viele verschiedene Optionen. Nicht zuletzt ist es ratsam, in den Kreditvertrag eine Möglichkeit für Sondertilgungen einzubauen. Wenn einmal unerwartet mehr Geld als sonst zur Verfügung steht, kann der Kredit schneller abbezahlt werden und es entstehen weniger Kosten.

Fazit

Weiterbildungen sind Investitionen in die eigene Karriere und zahlen sich in den meisten Fällen aus. Durch das höhere Gehalt, das durch das größere Fachwissen und die umfassende Erfahrung erzielt werden kann, rentiert sich eine solche Maßnahme meist selbst. Wichtig ist es, genügend Zeit in einen umfassenden Anbietervergleich zu investieren und gezielt nach Angeboten zu suchen, die zu den eigenen Vorstellungen passen. Außerdem lohnt es sich, zu prüfen, ob sich der Weiterbildungskredit mit verschiedenen anderen Lösungen wie einer staatlichen Förderung kombinieren lässt. Mit der passenden Strategie steht beruflichem Erfolg und Freude am Arbeiten nichts mehr im Weg. (pm)