Kreis Augsburg | SPD-Nachwuchs wirbt für Groko-Ablehnung

Der Koalitionsvertrag steht und das Ringen um ein Ja oder Nein zu einer Groko läuft auf das Finale. Die SPD wird seine Mitglieder entscheiden lassen, ob es tatsächlich zu einer erneuten Koaliton mit der Union kommt. Die Jusos vertreten in dieser Frage weiter eine klare Position: #NoGroko.Jusos_Logo_4c.svg_ Kreis Augsburg | SPD-Nachwuchs wirbt für Groko-Ablehnung Landkreis Augsburg News Politik #NoGroko Jusos | Presse Augsburg

Der Koalitionsvertrag steht und das Ringen um ein Ja oder Nein zu einer Groko läuft auf das Finale. Juso Fabian Wamser aus Schwabmünchen hat dazu eine klare Meinung: „Dieser Koalitionsvertrag manifestiert jenes ‚Weiter so‘, das die Leute am 24. September mit minus 14 Prozentpunkten abgewählt haben. Die Menschen wollen eine andere Politik und die bekommen sie mit einer neuen großen Koalition nicht. Sowohl aus inhaltlichen wie aus grundsätzlichen Gesichtspunkten werben wir Jusos derzeit für eine Ablehnung des Koalitionsvertrags durch die Mitglieder der SPD.“

Der Vorsitzende der Jusos im Landkreis Augsburg merkt gleichzeitig an, dass nicht nur die Jusos skeptisch gegenüber einer Neuauflage einer Groko stehen. „Auf dem letzten Parteitag vom Januar, der über den Eintritt in Koalitionsverhandlungen entschieden hat, haben 44 % dagegen gestimmt. Das waren nicht nur Jusos, sondern die Ablehnung erstreckt sich durch alle Altersschichten und Personengruppen in der SPD.“, so Wamser.

Nach dem Abschluss der Koalitionsverhandlung stimmen CDU, CSU und SPD ihre Ergebnisse innerparteilich ganz unterschiedlich ab. Während die CSU es bei einem Beschluss des Parteivorstands belässt, will die CDU die Delegierten bei einem Parteitag abstimmen lassen. Die SPD geht noch einen Schritt weiter und legt die Entscheidung über den Eintritt in eine Große Koalition in die Hände ihrer Mitglieder.