Juso-Chef Kevin Kühnert ist über den Streit mit der Union um die Bedürftigkeitsprüfung bei der Grundrente nicht unglücklich. Er sei froh darüber, weil es „mal ein Streit in der Sache“ sei, der zeige, dass „die großen Parteien in Deutschland unterschiedliche Positionen in wesentlichen Fragen“ hätten, sagte Kühnert am Donnerstag in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“. Die aktuelle Auseinandersetzung betreffe nicht nur die umstrittene Bedürftigkeitsprüfung, sondern auch die Frage, wofür die gesetzliche Rente eigentlich da sei und was der Staat leisten solle.

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Insofern sei das „eine gar nicht so unwichtige ideologische Diskussion“. Die Bundestagswahl 2021 müsse aus seiner Sicht eine Richtungswahl werden, sagte Kühnert. „Ich werbe dafür, dass wir den Wählerinnen und Wählern ein Angebot der Klarheit machen: Wollt Ihr Links oder Rechts der Mitte beim nächsten Mal regiert werden?“ Klar scheine allen Umfragen zufolge, dass die Große Koalition „so gut wie alle nicht mehr haben“ wollten.

„Und da kann ich mich gut anschließen“, sagte Kühnert.