Im letzten Jahr sorgte die Übernahme durch einen chinesischen Konzern bei Kuka für Aufregung. Heute gab es Nachrichten die beruhigen sollten. Das Technikunternehmen investiert 100 Mio. Euro in den Stammsitz Augsburg.

Carola Leitmeir und Armin Kolb, KUKA Betriebsräte und Mitglieder im Aufsichtsrat, KUKA CFO Peter Mohnen, Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, KUKA CEO Dr. Till Reuter, Michael Leppek, Stellv. Vorsitzender des KUKA Aufsichtsrats, Eva Weber, 2. Bürgermeisterin der Stadt Augsburg und Gerd Merkle, Leiter des Baureferats der Stadt Augsburg | Foto: Stadt Augsburg/Ruth Plössel

Im vergangenen Jahr hatte der chinesische Hausgerätehersteller Midea die Mehrheit an Kuka übernommen. Viele Mitarbeiter des Roboterbauers hatten seit dem Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Dass diese unbegründet sind untermauerte die Kuka-Führung heute eindrucksvoll.

Bis 2025 sollen am Stammsitz in Augsburg über 100 Millionen Euro investiert werden. Eine neue Produktionshalle soll ebenso gebaut werden, wie ein Ausbildungszentrum, ein Büroturm (1600 Arbeitsplätze) und ein Parkhaus (1100 Stellplätze) für die Mitarbeiter. Ein Ende der Arbeitsplätze in Bürocontainern ist damit in Sichtweite gerückt.

3500 von weltweit 13000 Mitarbeitern arbeiten alleine in Augsburg. Die heutigen Informationen sollten für Ruhe bezüglich der Arbeitsplatzsicherheit gesorgt haben, zumal der Kuka-Vorstandsvorsitzende Reuter nochmals bekräftigte, dass das Unternehmen weiter wachsen möchte.