„Die Lage auf dem bayerischen Arbeitsmarkt ist nach wie vor sehr positiv. Wir können uns gegen die überregional schwächere Konjunktur immer noch positiv absetzen“, kommentiert Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die neuesten Arbeitsmarktdaten aus Nürnberg. Im Mai 2019 lag die Arbeitslosenquote im Freistaat bei 2,7 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte leicht unter dem Wert im April. Gegenüber dem Vorjahresniveau ist die Arbeitslosigkeit damit unverändert.

„Wir tun alles, um die gesunde Substanz unserer heimischen Unternehmen weiter zu pflegen und zu entwickeln, sie sind das Rückgrat unseres Wohlstands. Für eine gute Entwicklung des Arbeitsmarktes auch in konjunkturell schwierigeren Zeiten brauchen wir aber dringend auch positive Impulse von Bund und Europa“, so der Minister. „Die Brexit-Verunsicherung muss endlich in ruhigeres Fahrwasser geleitet werden, um den Investoren wieder Mut zu machen. Bayerns Exporteure verdienen mehr als jeden zweiten Euro im Handel mit anderen EU-Staaten und gerade auch die exportstarken bayerische Maschinen- und Autobauer können keine schlechte Stimmung in Europa brauchen. Wir sind glücklich, dass das bayerische Handwerk und der Mittelstand noch überwiegend volle Auftragsbücher haben und auch Wachstumsbranchen wie das heimische Hotel- und Gaststättengewerbe unsere Konjunktur stabilisieren.“

In den bayerischen Regierungsbezirken lagen die Arbeitslosenquoten zwischen 2,5 Prozent in Schwaben, Oberbayern und der Oberpfalz sowie 3,3 Prozent in Mittelfranken und somit überall weit unter dem Bundesdurchschnitt von 4,9 Prozent.