Bei gutem Wetter sammelten sich in der Innenstadt deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger als am Freitag. Die Außengastronomie war nicht zuletzt auch wegen den EM-Spielen gut besucht und bis zur Schließung um 24 Uhr nahezu voll besetzt.

Polizei 1
Foto: Bruder

Auch am Samstag waren die Einsatzkräfte der Augsburger Polizei verstärkt in der Innenstadt unterwegs und wurden hierbei von der Bereitschaftspolizei unterstützt. Das mit Leuchtwesten erkennbare und für jedermann ansprechbare Kommunikationsteam war ebenfalls wieder unterwegs.

Das Glasflaschenverbot wurde weitestgehend beachtet, in Einzelfällen schritten Ordnungsdienst und Polizei konsequent ein.

Im Bereich um dem Herkulesbrunnen kam es zu keiner Zeit zu größeren Personenansammlungen.

Ein 45-jähriger Besucher zeigte jedoch für die Sperrung der Maximilianstraße kein Verständnis und beleidigte um circa 19:00 Uhr ein Streifenteam der Polizei. Er war verärgert, da er sich ein Taxi in den abgesperrten Bereich bestellen wollte, ihm die Einsatzkräfte aber erklärten, dass dies nicht möglich sei. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Beleidigung strafrechtlich verantworten müssen.

Gegen 21:30 Uhr kam es im Bereich des Moritzplatzes zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen vier männlichen Personen im Alter von 16 bis 24 Jahren. Die Polizei schritt schnell ein und konnte die Kontrahenten trennen. Zu gravierenden Verletzungen kam es nicht. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet.

Noch vor 01:00 Uhr leerte sich der Bereich um den Herkulesbrunnen, als auch die letzten Italienfans abwanderten. Es waren kaum mehr Personen vor Ort. Allerdings waren bis etwa 02:00 Uhr lärmende Jugendgruppen im näheren Umkreis unterwegs und ließen sich vereinzelt an Plätzen nieder. Die Polizei erteilte den Gruppen Platzverweise, welchen die Jugendlichen auch nachkamen. Insgesamt war die Atmosphäre in der Maximilianstraße friedliche und entspannt. Die Polizei kann mit Stand 03:00 Uhr eine positive Bilanz zum Einsatz rund um die Maximilianstraße ziehen. Es kam zu keinen größeren Sicherheitsstörungen.

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