Das Interesse am Förderprogramm Gesundheitsregionenplus von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hält weiter an. Die Ministerin übergab am Mittwoch in Nürnberg die symbolischen Förderbescheide an vier neue Teilnehmer.

Dabei handelt es sich um den Landkreis Fürth, den Landkreis Nürnberger Land, den Landkreis Neu-Ulm sowie um die Stadt und den Landkreis Schweinfurt.

Huml betonte: „Mit den neuen Regionen werden aktuell 50 Gesundheitsregionenplus bayernweit gefördert. Dies entspricht 64 der insgesamt 96 kreisfreien Städte und Landkreise. Ich freue mich, dass unser Konzept einen so großen Zuspruch in den Regionen findet.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Oberstes Ziel bayerischer Gesundheitspolitik ist es, eine hochwertige medizinische Versorgung wohnortnah in allen Regionen im Freistaat zu erhalten. Gleichzeitig möchte ich Gesundheitsförderung und Prävention noch stärker in den Alltag der Menschen integrieren – damit die Menschen möglichst lange gesund bleiben.“

Ziel der Gesundheitsregionenplus ist es – zusammen mit der Kommunalpolitik – die Akteure des Gesundheitswesens vor Ort besser zu vernetzen – zum Beispiel Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte. Huml erläuterte: „Das Gesundheitswesen steht vor Herausforderungen durch die älter werdende Gesellschaft, den Strukturwandel und die Zuwanderung. Mit den Gesundheitsregionenplus wollen wir einerseits die unterschiedlichen Stärken der Regionen betonen, andererseits passgenaue Antworten für eine Gesundheitsversorgung der Zukunft vor Ort finden.“

Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert Landkreise und kreisfreie Städte, die Gesundheitsregionenplus bilden, über fünf Jahre mit bis zu 250.000 Euro je Region. Ein vom jeweiligen Landrat oder Oberbürgermeister geleitetes Gesundheitsforum übernimmt Planung und Steuerung der Gesundheitsregionplus. Die Organisation und Zusammenarbeit innerhalb der Gesundheitsregionplus koordiniert eine dafür eingerichtete Geschäftsstelle.  Arbeitsgruppen befassen sich mit den vor Ort drängenden Fragen zu Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsversorgung.

Foto: StMGP