Landkreis-ÖDP bestätigt Kreisvorsitzende

Auf der jüngsten Kreishauptversammlung der Landkreis-ÖDP wurde die bisherige Kreisvorsitzende und Kreisrätin, Gabi Olbrich-Krakowitzer, im Amt bestätigt. Zum Stellvertreter wurde Dr. Manfred Link, Gersthofen, gewählt, der im Bundesvorstand der ÖDP als Beisitzer vertreten ist. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde der langjährige Schatzmeister, Alois Bauer, Königsbrunn. Die vier Beisitzer, Sonja Berchtold, Dinkelscherben, Alfred Heim, Gersthofen,  Rafael Neidinger, Schwabmünchen, und Josef Rupp, Neusäß, komplettieren den Kreisvorstand.

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Der Vorstand der Landkreis-ÖDP: Alfred Heim, Sonja Berchtold, Dr. Manfred LInk, Gabi Olbrich-Krakowitzer, Josef Rupp, Alois Bauer und Rafael Neidinger

In Ihrer Rede bedankte sich Olbrich-Krakowitzer im Namen des gesamten Kreisvorstandes für die Unterstützung durch die Basis im der vergangenen beiden Jahren, die im Zeichen des Wahlkampfes mit 3 Wahlen stand. Bei der Kommunalwahl habe die ÖDP im Kreistag ein weiteres Mandat hinzugewonnen und ist nun mit zwei Kreisrätinnen im Gremium vertreten und bei der Europawahl konnte die ÖDP zum ersten mal in das EU-Parlament einziehen. Eindringlich mahnte die ÖDP-Politikerin beim Kampf gegen TTIP nicht locker zu lassen, da das derzeit geplante Freihandelsabkommen mit den USA eine Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat darstelle und die Gefahr besteht, dass es in die Aufgaben der Daseinsvorsorge in Landkreis und Kommunen eingreife. Als bedauerlich bezeichnete Olbrich-Krakowitzer die Widerstände gegen geplante Windkraftanlagen im Landkreis.  „Ohne Windkraftanlagen auch in unserer Region wird das Klimaschutzkonzept des Landkreises zur Makulatur“, so Olbrich-Krakowitzer.  Die ÖDP Politikerin wies darauf hin, dass direkt hinter der Landkreisgrenze in Gundremmingen Deutschlands gefährlichstes AKW noch immer in Betrieb sei. Zugleich befinde sich dort Deutschlands größtes Atommülllager  und trotz der neuen Erkenntnisse aus Fukushima trage der Katastrophenschutz des Landkreises der Gefahr in keiner Weise Rechnung.

Als wichtige Aufgabe sieht die Kreispolitikerin eine Lösung gegen den ausufernden Flächenverbrauch zu finden. Auch im Landkreis überböten sich die Kommunen förmlich bei der Ausweisung neuer Gewerbe- und Baugebiete, zugleich würden vorhandene Baulücken nicht geschlossen.