Landratsamt Dillingen mahnt zur Einhaltung der 3-G-Regelung

Angesichts von verschiedenen Hinweise und Beschwerden, wonach in einigen gewerblichen und privaten Lebensbereichen, wie etwa bei Freizeiteinrichtungen oder bei der Gastronomie, die Umsetzung der 3-G-Regel nicht konsequent und flächendeckend erfolgt, weist das Landratsamt Dillingen an der Donau nochmals auf die einschlägigeRegelungen hin.

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Foto:Pixabay

Nachdem die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Dillingen bereits seit Mitte August über dem Wert von 35 liegt, darf seit dem Inkrafttreten der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am Donnerstag, 02.09.2021, der Zugang zugeschlossenen umen nur geimpften, genesenen oder getesteten Personen gestattet werden. Getesteten Personen stehen dabei gleich:

Kinder bis zum sechsten Geburtstag
Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen
noch nicht eingeschulte Kinder.

 

Die 3-G-Regel gilt im geschlossenen Raum für

öffentliche und private Veranstaltungen bis 1.000 Personen in nichtprivaten Räumlichkeiten (dies sind z.B. auch Vereinsheime, Sporthallen, gastronomische Säle usw.)
Sportstätten, die praktische Sportausbildung und Fitnessstudios
den Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen
Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen
die Gastronomie, das Beherbergungswesen
Hochschulen, Tagungen, Kongressen, Bibliotheken und Archive
für außerschulischen Bildungsangebote einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung
zoologische und botanische Gärten, Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Freizeitparks, Indoorspielplätzen, Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen
den touristischen Bahn- und Reisebusverkehr
Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind

 

Entsprechend den Regelungen der geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind die jeweiligen Anbieter, Veranstalter und Betreiber zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- und Testnachweise verpflichtet. Dazu gehört zwangsläufig, sich neben dem eigentlichen 3-G-Nachweis erforderlichenfalls auch über die Identität der jeweiligen Person zu vergewissern (z.B. über den Personalausweis o.ä.). Um der 3-G-Regel Nachdruck zu verleihen, sieht deraktualisierte Bußgeldkatalog des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege bei einschlägigenVerstößen für die einzelnen Kunden/Besucher einen Regelsatz von je 250 Euro und für die jeweiligen privaten oder gewerblichen Veranstalter einen Regelsatz von 5.000 Euro vor.

Aufgrund von Nachfragen und Unsicherheiten zu den Regelungen bei der Freigastronomie, wie Biergärten usw., wird darauf hingewiesen, dass die 3-G-Regel hier zwar nicht gilt, jedoch Maskenpflicht (medizinische Gesichtsmaske) besteht, wenn zur Toilette oder zum Bezahlvorgang das Gebäudeinnere aufgesucht wird. Von der Maskenpflicht insoweit befreit sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Personen, die über ein entsprechendes Attest verfügen.