Aufgrund des Sonntagsfahrverbotes trafen sich insgesamt vier Lkw-Fahrer aus Polen, Ukraine und Weißrussland am Samstagabend zum gemütlichen Beisammensein im Führerhaus eines 28-jährigen Polen. Doch der Abend geriet völlig aus dem Ruder.

rastplatz_1480853659 Landsberg am Lech | Gemeinsames Trinkgelage von LKW-Fahrern endet mit Polizeieinsatz News Polizei & Co | Presse Augsburg
Symbolbild

Nach reichlich Alkohol gerieten die zwei polnischen Lkw-Fahrer gegen 21:30 Uhr in Streit mit dem Fahrer aus der Ukraine, woraufhin dieser von den beiden Polen geschubst wurde und zu Boden ging. Die beiden polnischen Lkw-Fahrer traten daraufhin auf den wehrlosen, am Boden liegenden Mann ein. Aufgrund des Lärms erwachte der vierte Fahrer aus Weißrussland wieder und wollte dem Wehrlosen zur Hilfe eilen. Dabei wurde er vom 38-jährigen Polen mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Nachdem die beiden Polen ihre Angriffe beendet hatte, stiegen sie wieder in ihre Lkws. Die beiden Geschädigten riefen daraufhin die Polizei.

Dies bemerkte der 28-jährige Pole und machte sich zunächst aus dem Staub. Nach kurzer Fahndung konnte er durch eine Streife der Polizei Landsberg aufgefunden werden, rannte aber vor den eintreffenden Beamten davon. Nach kurzer Verfolgung konnte er schließlich festgenommen und auf die Polizeiinspektion Landsberg verbracht werden. Der zweite Täter konnte anschließend schlafend in seinem Lkw festgenommen werden.

Die beiden Geschädigten wurden ins Krankenhaus Landsberg verbracht, waren aber glücklicherweise nicht schwerwiegend verletzt. Aufgrund der dennoch schwerwiegenden Straftaten seitens der beiden Polen, ordnete die Staatsanwaltschaft die Vorführung der beiden Beschuldigten beim Ermittlungsrichter an. Dieser erließ am Sonntagmorgen Haftbefehl gegen die beiden Polen.