Lange geführt und doch verloren – BG Leitershofen/Stadtbergen verliert in Bamberg

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen konnte im Auswärtsspiel der 1. Regionalliga Südost bei TTL Basketball Bamberg eine Führung über die fast gesamte Spielzeit nicht über die Runden bringen und unterlag am Ende mit 72:79 (32:30). Dadurch tauschte man in der Tabelle mit den Oberfranken wieder den fünften und sechsten Rang.basketball-166964_1280 Lange geführt und doch verloren - BG Leitershofen/Stadtbergen verliert in Bamberg Basketball News Landkreis Augsburg News Sport BG Leitershofen/Stadtbergen Kangaroos TTL Basketball Bamberg | Presse Augsburg

Die Partie in Bamberg war trotz eines fulminanten 9:0 Startes der Stadtberger zu Beginn stark von den Defensivreihen geprägt. Die Kangaroos zeigten sicherlich die seit langem beste und engagierteste Verteidigungsleistung und hielten den Gegner bei sehr wenigen Körben. Die Nordbayern standen dem aber in nicht viel nach, gestatteten der BG ebenfalls wenige offensive Aktionen. Und hatte man dann endlich einmal einen freien Wurf, lag die Trefferquote der Leitershofer leider zuletzt deutlich unter der starken Wurfausbeute der letzten Partien. Dementsprechend niedrig war der Score: 17:14 nach dem ersten Viertel für die BG, 26:22 für den TTL nach 15 Minuten und 32:30, dieses Mal wieder für die Kangaroos, zur Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel dann sicherlich die beste Phase der BG: Schnell zog man einige Punkte davon und baute die Führung zunächst auf 58:46 aus, bis Ende des dritten Abschnitts verkürzten die Nordbayern aber wieder auf 58:51. Die Bamberger hielten nun weiter dagegen und wendeten in der 36. Spielminute erstmals wieder das Blatt. Einige falsche Entscheidungen im Angriff, verbunden mit zwei oder drei unnötigen Turnovers der Gäste, sorgten dann am Ende dafür, dass der Gegner das bessere Ende für sich behielt. 28 Minuten in diesem Match hatte die BG am Ende geführt, zu wenig, wie sich am Ende herausstellte. Dazu kamen nur 20% Trefferquote von der Dreierlinie, die Rebounds gingen klar an die BG. Entscheidend auch, dass Veney & Co zwar von 27 Freiwürfen über 70% trafen, der TTL aber mit 26 von 28 Freiwürfen einen absoluten Sahnetag von der Linie erwischt hatte.

Am kommenden Samstag spielen die Kangaroos trotz des Faschingswochenendes in eigener Halle gegen den TSV Tröster Breitengüssbach.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Brown (16/1 Dreier), Adjankou, Sauer (6),  Londene (6/1 Dreier), Uhlich (7/1 Dreier), Benke (16), Hadzovic (1), Veney (15/1 Dreier), Tesic (5/1 Dreier), Richter.

Beste Werfer Bamberg: Jefferson (19), Ferguson (15), Walde (14), Rico (10)

Besser lief es für  zweite Mannschaft der BG, welche in der 2. Regionalliga Süd auswärts bei den Fibalon Baskets Neumarkt klar mit 92:77 (48:38) gewann und ihre Chance auf den Klassenerhalt wahrte. Die Konstellation in dieser Liga ist einmalig: Den Vierten und Letzten in der Tabelle trennen aktuell gerade einmal vier Punkte, die letzten vier Teams des Klassements sind sogar alle punktgleich. Neun von 12 Mannschaften müssen in den letzten fünf Saisonspielen also noch gegen den Abstieg ankämpfen!

Stimmen zum Spiel:

BG-Spielertrainer Emanuel Richter: „Bamberg war der erwartet starke Gegner. Wir haben das heute lange Zeit sehr gut gemacht, da kann man stolz auf das Team sein. Am Ende mussten wir uns der Routine des Gegners beugen. Schade, denn heute hätten wir zweifelsohne mehr verdient als diese Niederlage in der Schlussphase. Nun blicken wir nach vorne und haben am nächsten Samstag die nächste Chance, endlich einmal gegen eines der Topteams zu gewinnen.“

BG Co-Trainer Andreas Moser: „So richtig wissen wir nicht, warum wir dieses Spiel noch verloren haben. Es war eine sehr gute Leistung von uns. Wir hatten sehr wenige Turnovers im Spiel, allerdings dann diese wenigen genau in der entscheidenden Schlussphase. Dazu haben wir dann trotz Reboundüberlegenheit nicht mehr so gute Entscheidungen getroffen, haben die Würfe am Ende im falschen Moment genommen. Das lag vielleicht auch daran, dass wir zuvor eben keine besonders gute Trefferquote gehabt haben. In solchen Phasen sind die sehr guten Mannschaften der Liga einfach noch cleverer als wir“.