Heute ist die „Augsburger Allianz für Arbeitsplätze“ erneut zu einem Runden Tisch zusammengekommen, um über die Zukunft von Ledvance und seinen 650 Mitarbeitern zu beraten. Aus Sicht der Allianz ist eine komplette Schließung des Augsburger Standortes nach wie vor eineswegs die einzige Alternative.

20171116_2020 Ledvance | Schließung des Augsburger Standortes keineswegs die einzige Alternative. Augsburg Stadt Augsburg-Stadt News Newsletter Wirtschaft Allianz für Arbeitsplätze Augsburg Ledvance | Presse Augsburg
Foto: Klaus Rainer Krieger

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Alle Beteiligten der Allianz arbeiten seit Bekanntwerden der geplanten Standortschließung eng und vertrauensvoll miteinander, um den Beschäftigten zu zeigen, dass wir die Entscheidung der Geschäftsleitung zur geplanten Schließung nicht einfach hinnehmen“, sagt Bürgermeisterin und Wirtschaftsreferentin Eva Weber. „Mit der Unterstützung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und den anderen involvierten Akteuren haben in den vergangenen Wochen
zahlreiche Gespräche mit der Geschäftsführung, dem chinesischen Konsulat in München und dem Bundeswirtschaftsministerium stattgefunden, um ernsthafte objektive Alternativkonzepte und Fortführungsszenarien zu prüfen.“

Die Allianz vertritt auch nach der heutigen Sitzung die Auffassung, dass es nicht unbedingt zu einer kompletten Standortschließung kommen muss. Die Beteiligten gehen davon aus, dass zumindest ein Teil des Standorts Augsburg erhalten werden könnte. Grundlage hierfür sind die von der Geschäftsleitung auf Bitte der Allianz übergebenen Zahlen, die derzeit vom Betriebsrat geprüft werden und in einem Gutachten
zur Fortführungsperspektive münden. Mit den Ergebnissen ist im Februar 2018 zu rechnen. Ziel ist es, die Kompetenzen, wie auch
das vorhandene Know-How in Augsburg zu halten.

Die Augsburger Allianz für Arbeitsplätze setzt sich aus der Stadt, der Arbeitsagentur, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der IG Metall, der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer zusammen. Ebenso war bei der heutigen Sitzung wieder eine Vertreterin aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium anwesend.