Leiterhofen beim 83:61 in Frankfurt deutlich unterlegen

Mit Alex Bazzell, Brandon Provost, Sönke Petersen, Kevin Wysocki und Nedim Hadzovic schickte Coach Badnjevic die gleiche Starting Five auf das Parkett, welche letzte Woche eine gute Leistung zeigen konnte. Dabei biss besonders Alex auf die Zähne, der sich im Training unter der Woche erneut verletzt hatte.

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Die Skyliner Juniors waren einfach besser am Ball als die Kangaroos | Bild: Romina Eggert

Die ersten Spielminuten begannen mit einem offenen Schlagabtausch, so war es besonders Brandon Provost, der seine Farben durch zwei Dreier und insgesamt 11 Punkten im ersten Viertel im Spiel hielt. Die Kangaroos spielten konsequent ihre Angriffe durch, fanden dann immer wieder Provost und nahmen so eine 17:19 Führung mit in den zweiten Spielabschnitt.

Auch das zweite Viertel begann zunächst vielversprechend, besonders Nico Breuer konnte von der Bank gute Impulse bringen. Als Sebastian Woelki in der 16. Minute zum 25:29 erhöhte sah sich Skyliners Coach Eric Detlev zu einer Auszeit gezwungen. Diese trug dann auch gleich Früchte und Frankfurt konnte die Zonenverteidigung der Kangaroos ein um das andere mal auspielen. Auch die Reboundarbeit ließ in dieser Phase stark zu wünschen übrig, gerade Nedim Hadzovic zeigte wieder einmal eine schwache Leistung am Brett und so kam Frankfurt zu zahlreichen zweiten Chancen. Dementsprechend stand zur Halbzeit ein 38:30 für Frankfurt auf der Anzeigetafel.

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Noch war alles möglich doch Frankfurt machte schnell klar, dass sie nichts mehr anbrennen lassen wollten und gerade Center Johannes Richter konnte quasi ohne Gegenwehr mit 8 Punkten in Folge eine klare Führung heraus spielen. Nach einer Auszeit der Kangaroos in der 23. Minute war auch für Alex Bazzell das Spiel beendet, die Schmerzen beeinträchtigten ihn zu stark.

Frankfurt agierte im dritten Viertel abgeklärt, stark im Rebound und hart in der Verteidigung. Mit 60:46 ging es also ins letzte Viertel und in diesem passierte nicht mehr viel, beide Trainer verteilten noch die Spielzeit an ihre Nachwuchsspieler und so konnte auch Julian Breuer sein zweites Saisonspiel verbuchen. Insgesamt war Frankfurt spielerisch als auch kämpferisch überlegen, bezeichnend dass kein Leitershofener mehr als drei Rebounds auf dem Statistikbogen verbuchen konnte. Lichtblick war Nico Breuer, der nie aufstecktete, die komplette zweite Halbzeit durchspielte und seine Spielzeit bestmöglich nutze.

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Foto: Romina Eggert

Da auch die direkten Konkurrenz Speyer und Weißenhorn verloren haben hat sich an der Tabellensituation nichts verändert. Umso mehr steht die Mannschaft nächste Woche unter Druck im Heimspiel gegen Baunach. Eine Niederlage würde die Situation schon aussichtslos erscheinen lassen.

Beste Werfer Leitershofen: Provost (22 Punkte/3 Dreier), Wysocki (13/1), Breuer N. (9/2), Hadzovic (8), Woelki (4), Bazzell (3), Chalusiak (2), Petersen, Breuer J.