Lewandowski nach wie vor Favorit auf die Torjägerkanone

Für viele ist der Titel des besten Torschützen einer Fußball-Saison eine unwichtige Auszeichnung – eine Trophäe für Individuen in einem Mannschaftssport. Für die meisten Stürmer ist sie jedoch ganz sicher keine unnötige Nebensache. Viele Angreifer sehen die Torjägerkanone als prestigeträchtigen Titel und als Anerkennung der für die Position wichtigsten Fähigkeit: das Toreschießen. Bayerns Robert Lewandowski beendete drei der letzten fünf Bundesliga-Saisons als bester Torjäger. Auch in dieser Saison ist er trotz holprigem Start Favorit auf den Titel.

Neue Torjäger in der Bundesliga

Die Bundesliga zählt nach wie vor zu den besten Ligen Europas. Deshalb sind nicht nur die Tabellenplätze hart umkämpft. Auch das Rennen um die Torjägerkanone ist meist sehr spannend. Nach dem Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang im vergangen Winter gewann Bayerns Lewandowski den Titel in der letzten Saison zwar mit großem Abstand. In der Vorsaison schnappte jedoch jener Aubameyang dem Polen die Trophäe am letzten Spieltag weg. In der Folge kritisierte Bayerns Top-Stürmer die mangelnde Unterstützung seiner Mitspieler. Neben den bekannten Namen gibt es auch immer wieder Kandidaten, die vor der Saison niemand auf der Rechnung hatte. Umgekehrt gibt es Angreifer, die ihre Treffsicherheit zwar in der Vergangenheit schon unter beweis stellen konnten, aber aus verschiedenen Gründen nicht die gewohnte Trefferquote erreichen. Ein Beispiel: Mario Gomez. Der Stuttgarter Angreifer ist in einer funktionierenden Mannschaft zweifelsohne für 15 bis 20 Tore pro Saison gut. Der schwache Start und die unbefriedigenden Leistungen der Schwaben wirkten sich jedoch auf Chancen des ehemaligen Nationalspielers aus. Einer, mit dem vor der Saison sicherlich die wenigsten gerechnet hätten, ist Dortmunds Paco Alcacer. Der Spanier wurde erst spät auf Leihbasis verpflichtet und traf zu Saisonbeginn fast nach Belieben – und das, obwohl er anfangs meist nur als Einwechselspieler eingesetzt wurde.

Lewandowski wenig überraschend Favorit

Auch Gladbachs Alassane Plea brauchte kaum Anlaufzeit und machte in den ersten Wochen der Saison mit einigen Toren auf sich aufmerksam. Ein weiterer Franzose, der sich treffsicher zeigte, ist Frankfurts Sebastien Haller. Für den Mittelstürmer dürfte es jedoch schwierig werden, dauerhaft mit den Top-Stürmern der Liga Schritt zu halten, da er nicht immer erste Wahl ist. Der herausragende Angreifer der vergangen Jahre ist und bleibt jedoch Robert Lewandowski. Zwar litt auch er unter der zwischenzeitlichen Krise der Bayern. Der Pole gilt jedoch auf mrgreen.com/de/sportwetten nach wie vor als Favorit darauf, die Saison mit dem meisten Toren zu beenden. Aber auch diese Situation könnte sich schnell ändern. Eine Durststrecke des einen zusammen mit einigen Zweier- oder Dreierpacks des anderen Stürmers können die Kräfteverhältnisse schnell beeinflussen.

„Fünferpacker“ Jovic eine Seltenheit

Einer, der sich innerhalb von 90 Minuten in den Favoritenkreis katapultierte, ist Frankfurts Luka Jovic. Der 20-Jährige erzielte Mitte Oktober im Spiele gegen den 1. FC Nürnberg fünf Tore. Auch wenn Fünferpacks eher eine Seltenheit sind, zeigt dieses Beispiel, dass sich in kurzer Zeit vieles ändern kann. Die stets aktuelle Rangliste aller Torschützen gibt es auf kicker.de. Dort gibt es auch die Tabelle der meist weniger gefeierten Vorlagengeber. Denn eines ist auch klar: Ohne fleißige Vorbereiter können auch Lewandowski und Co. ihre individuellen Ziele nicht erreichen.