Licht für den Frieden – Junge Menschen beten für die Opfer von Kriegen, Gewalt, von Flucht und Vertreibung

Gegen jede Form von Gewalt, Terror und Krieg, für ein friedliches Miteinander aller Menschen und Religionen beten das Bischöfliche Jugendamt, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Evangelische Jugendwerk Augsburg gemeinsam am Freitag, 20. November um 19.00 Uhr in der Moritzkirche in Augsburg.

krieg_frieden Licht für den Frieden - Junge Menschen beten für die Opfer von Kriegen, Gewalt, von Flucht und Vertreibung News Bischöfliche Jugendamt Bund der Deutschen Katholischen Jugend Evangelische Jugendwerk Augsburg Moritzkirche Ökumenisches Friedensgebet St. Moritz | Presse Augsburg
Symbolbild

Im Rahmen des ökumenischen Friedensgebetes unter dem Titel „Deine Heimat – Meine Heimat“ werden vor allem Menschen in den Blick genommen, die Opfer wurden von Kriegen und Gewalt, von Flucht und Vertreibung. „Mit der Gebetsstunde wollen wir ein Zeichen gegen den Unfrieden, gegen Gewalt und Terror auf der ganzen Welt setzen“, betont Heike Müller vom Bischöflichen Jugendamt. Auch an die Opfer der verheerenden Anschläge in Paris soll im Rahmen der Friedensfeier in besonderer Weise gedacht werden, so Müller.

Im Anschluss an die Andacht wird es im Moritzpunkt die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und Gespräch geben.

Die Aktion „Licht für den Frieden“  gibt es bereits seit über dreißig Jahren. Das Friedenslicht wird regelmäßig am Wochenende des Christkönigssonntags in Augsburg entzündet und weitergetragen. Ihre Ursprünge hat die Aktion im „Altenberger Licht“. Altenberg bei Köln war von 1922 an viele Jahre das Zentrum der katholischen Jugend in Deutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging von dort eine Friedensstafette aus. Dafür wurde das Licht – damals noch weitgehend mit dem Fahrrad – bis an die Grenzen der Bundesrepublik gebracht. Dort wurden den Vertretern der Nachbarländer Friedensurkunden überreicht. Aus Feinden sollten Freunde werden.