Sonthofen punktet weiter, verliert aber gegen die EV Lindau Islanders nach Overtime.

Symbolbild

Von Beginn an war der ERC besser im Spiel und übernahm das Spielgeschehen. Lindau nur vereinzelt gefährlich vor dem Tor von Patrick Glatzel. So gingen die Bulls folgerichtig in der 14. Spielminute mit 1:0 durch Fabian Voit in Führung. Martin Guth sowie Marc Sill assistierten ihm dabei. Danach schwächte sich der ERC selbst. Bei 5:3Überzahl für Lindau nutzten die Islanders die Gelegenheit und machten in der 17. Minute durch Andreas Farny den Ausgleich. Damit ging es auch in die erste Drittelpause.

Das zweite Drittel war eher von Chancenarmut auf beiden Seiten geprägt, mit leichten Vorteilen auf Seiten des ERC. Eine der wenigen Chancen konnte erneut Fabian Voit nutzen: Auf Vorarbeit von Lukas Slavetinsky traf er in der 29. Minute zur 2:1-Führung. Daraufhin neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend und es sollte kein weiterer Treffer in diesem Drittel gelingen.

Im letzten Drittel, neues Spiel. Beide Teams kamen gut aus der Kabine und spielten schnell vor das Tor des anderen. Die beiden Torhüter standen aber sicher. Das einzige Powerplay im dritten Drittel konnte der ERC nicht zur Vorentscheidung nutzen. Immer wieder scheiterten die Bulls an David Zabolotny im Tor der Islanders, sodass dieser sein Team weiter im Spiel hielt. Lindau versuchte nun alles und nahm kurz vor Ende Zabolotny für einen weiteren Spieler vom Eis. Zunächst hatte der ERC die Gelegenheit, das 3:1 zu machen, doch die Bulls trafen das leere Tor nicht. Im Gegenzug sollte den Lindauern dann das glücken, was die Bulls in Lindau bereits geschafft hatten: In der 59. Minute war es Filip Stopinski, der kurz vor Schluss noch das 2:2 erzielen konnte. So ging es dann auch in die Overtime.