Durch die Insolvenz des bisherigen Beitreibers zweier Landsberger Buslininen ist eine Notvergabe der Linien notwendig geworden. Dem Landratsamt ist es gelungen den Linien- und Schülerverkehr zu sichern.

Durch die Insolvenz der Fa. Eisele (Landsberg am Lech) war es notwendig geworden, kurzfristig im Wege einer Notvergabe den Linienverkehr ab 2. Januar 2019 sicherzustellen. Vom Landratsamt wurden am Montag, 17.Dezember 2018, insgesamt 12 Busunternehmen aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Bis Donnerstag, 20.12.2018, 17:00 Uhr, gingen 4 Angebote ein.

Entsprechend dem wirtschaftlichsten Angebot hat die Fa. Schneider, Landsberg, den Zuschlag für die Linie 13/131 (Landsberg -Dießen) und die Fa. Schwabenbus GmbH den Zuschlag für die Linie 14/141 Landsberg- Utting, bzw. Schondorf) erhalten.

Vorbehaltlich der einstweiligen Erlaubnis für den Linienverkehr durch die Regierung von Oberbayern ist damit ab 2. Januar 2019 der Busbetrieb im bisherigen Umfang gesichert.

Landrat Thomas Eichinger bedankt sich bei den Firmen für die sehr kurzfriste Angebotserstellung. Der Landkreis Landsberg am Lech muss allerdings zur Sicherung dieses für den öffentlichen Nahverkehr wichtigen Angebotes, die bisher eigenwirtschaftlich gefahrenen Linien, mit ca. 200.000 Euro im Jahr subventionieren. Wie Landrat Eichinger hierzu feststellt, wäre allerdings ein reiner Schulbusverkehr voraussichtlich kaum günstiger zu haben gewesen.

Mit der nunmehr gefundenen Lösung sei sichergestellt, dass auch Schüler ohne Beförderungsanspruch und sonstige Fahrgäste weiterhin gefördert werden können.