Linke Proteste in Berlin, Hamburg und Leipzig

In Berlin, Hamburg und Leipzig sind am 1. Mai wie auch in den letzten Jahren wieder viele Linke zum Protest auf die Straße gegangen – trotz weitgehenden Demo-Verboten und Corona-Beschränkungen. Einzelne Kundgebungen waren auch unter strengen Auflagen genehmigt worden, so unter anderem ein Autokorso in Berlin. Berlins Innensenator Andreas Geisel sprach kurz vor 20 Uhr von einem „bislang friedlichen 1. Mai“.

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In Kreuzberg sei allerdings die geballte Unvernunft, weil so viele Menschen auf den Straßen unterwegs seien. Dort kam zwischenzeitlich regelrecht Feierstimmung auf, neben Linksautonomen waren auch viele Schaulustige dicht gedrängt mit Getränken unterwegs. Die Polizei wollte dort nach eigenen Angaben ⁩ verhindern, dass sich Demozüge bilden.

Am Görlitzer Bahnhof wurden Gegenstände auf die Fahrbahn geworfen, ein Mann wurde vorsätzlich festgenommen, der die Beamten mit einem Laserpointer geblendet haben soll. „Kreuzberger Nächte können lang werden“, twitterte die Initiative „Revolutionärer 1. Mai Berlin“. In Hamburg löste die Polizei eine Demo auf der Reeperbahn mit mehreren Hundert Teilnehmern auf.