Die Partei des Volkswirtschaftsprofessors und Europaabgeordenten Bernd Lucke, die sich LKR (Liberal-Konservative Reformer) nennt, hat im Regierungsbezirk Schwaben einen neuen Bezirksvorstand gewählt.

In Ichenhausen wurde am vergangenen Samstag in Anwesenheit des Bundes- und Landesvorstandsmitglieds Ulrike Schütt der 66jährige Kammeltaler Sebastian Kreutz zum neuen Bezirksvorsitzenden der LKR gewählt.

„Die CSU sagt viel Richtiges, leider handelt sie aber nicht so“, so der neue Bezirkschef. Er wies darauf hin, dass Ministerpräsident Seehofer regelmäßig wie ein bayerischer Löwe brüllt, regelmäßig dann aber als „Bettvorleger der Kanzlerin“ endet. Die LKR sieht sich als einzige liberal-konservative Alternative zum Linkskurs der CDU und der zahnlosen CSU.

Die Partei, die einen Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone fordert und eine grundlegende Reform der EU verlangt, setzt sich unter anderem auch für eine Obergrenze für Asylsuchende ein. „Im Unterschied zur CSU allerdings eine Obergrenze, die durch die Kommunen festgelegt wird.“, so Sebastian Kreutz weiter. Die LKR hat zur Zeit fünf Europaabgeordnete – neben Bernd Lucke bspw. auch den früheren BDI-Präsidenten Hans-Olaf Henkel und den bekannten Ökonomen und Euro-Kläger Prof. Joachim Starbatty. Außerdem ist sie auch in der Bremer Bürgerschaft und bundesweit in etwa 80 kommunalen Parlamenten vertreten.

Neben Sebastian Kreutz wurde Roland Zühlke aus Harburg zum Stellvertreter und der Augsburger Gert Gleich zum Schatzmeister gewählt. Beisitzer wurden Klaus Weber (Günzburg), Marcus Tretter (Neu Ulm) und Jürgen Rose (Bregenz).

Mit regelmäßigen politischen Stammtischen in Neu Ulm, Günzburg, Augsburg, Memmingen und Lindau wollen wir dem politisch Interessierten wieder Vertrauen in die Politik geben und den Bürger zur Mitsprache auffordern und in der Gemeinschaft seine Sorgen und Wünsche in die Öffentlichkeit bringen. Das nächste Ziel ist neben intensiver Mitgliederwerbung die Teilnahme an der anstehenden Bundestagswahl im September. Die LKR stellt ihre bayerische Landesliste Ende März in München auf, dort soll auch der eine oder andere Schwabe einen aussichtsreichen Platz erhalten.