Luftfahrt-Koordinator rechnet mit Einigung im Lufthansa-Streit

Im Streit um die Auflagen der EU-Kommission für das staatliche Rettungspaket für die Lufthansa rechnet Thomas Jarzombek, der Luftfahrt-Koordinator der Bundesregierung, mit einer Einigung. Er sagte im RTL/ntv-Frühstart: „Es gibt Angebote, die liegen auf dem Tisch und bislang sind wir uns noch immer einig geworden. Ich bin zuversichtlich, dass uns das auch hier gelingt.“

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Angeblich soll die Lufthansa nach dem Willen der Kommission Start- und Landerechte in Frankfurt und München an Konkurrenten abgeben. Der Aufsichtsrat des Unternehmens lehnt darum die Annahme des Rettungspakets ab. Airlines wie SAS und KLM/Air France hatten ebenfalls staatliche Finanzhilfen empfangen.

Die EU-Kommission hatte daran aber keine Auflagen geknüpft. Zum Eindruck, die Lufthansa werde benachteiligt, sagte Jarzombek: „Das ist der Punkt, den wir gerade auch mit der EU-Kommission besprechen müssen. Wie weit können solche Auflagen gehen?“ Generell bekannte sich der Luftfahrt-Koordinator dafür, dass es einen Wettbewerbsrahmen in Europa geben müsse. „In diesem konkreten Fall muss man genau darauf schauen, dass man da Fairness hat zwischen den verschiedenen Akteuren und den verschiedenen Airlines“, sagte er gegenüber RTL/ntv.