Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa, Carsten Spohr, hat den gerade angekündigten Umbau des Vielfliegerprogrammes der Airline verteidigt. „Es war zu kompliziert geworden. Und es war teilweise auch ungerecht. Beides korrigieren wir jetzt. Und dieses Mal gab es viel spontanen Zuspruch“, sagte Spohr dem „Handelsblatt“.

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Dieser Service sei nun mal „hochgradig emotional“.

Dies gelte „auch und gerade für die Vielfliegerprogramme. Jede Änderung dort ruft Reaktionen hervor. Nach 30 Jahren in dem Geschäft überrascht mich das nicht“, so der Lufthansa-Chef weiter. Er bestätigte zugleich, dass künftig vor allem Treue zu seiner Fluggesellschaft belohnt werde: „Loyalität gegenüber unseren Airlines werden wir künftig stärker honorieren als bisher“, sagte Spohr.

Bei den Töchtern Eurowings und Germanwings habe sich derweil viel verbessert nach einer Vielzahl von Verspätungen und Flugausfällen im vergangenen Jahr, die auch der Pleite von Air Berlin und dem anschließenden Planungschaos geschuldet gewesen seien, so der Lufthansa-Chef. „Wir sind schon dieses Jahr viel pünktlicher unterwegs, Eurowings gehört wieder zu den pünktlichsten Airlines Europas. Auch andere Zahlen entwickeln sich erfreulich: Eurowings ist aktuell die Airline unserer Gruppe, die ihre Durchschnittserlöse mit am meisten steigert“, sagte Spohr dem „Handelsblatt“.