Nach dem Rücktritt von Horst Köhler als UN-Sondergesandter für den Westsahara-Konflikt hat Außenminister Heiko Maas (SPD) dem Altbundespräsidenten für dessen „unermüdliches Engagement“ gedankt. „Ihm ist es gelungen, nach mehr als einem Jahrzehnt des Stillstands alle Akteure an einem Tisch zu versammeln“, sagte Maas am Donnerstag. Damit habe Köhler die Grundlagen für einen Verhandlungsprozess gelegt, der zu einer „realistischen, praktikablen und nachhaltigen Lösung“ im Rahmen der Vereinten Nationen führen könne, „die es dem sahraouischen Volk erlauben würde, sein Recht auf Selbstbestimmung auszuüben“.

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Deutschland werde sich weiter in diesem Sinne einsetzen und dafür auch die Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat nutzen, so Maas weiter. Köhler hatte UN-Generalsekretär Antonio Guterres am Mittwoch über seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen informiert.