Im letzten Spiel vor der Deutschland Cup-Pause empfingen die Augsburger Panther am heutigen Abend die Grizzys Wolfsburg. Wie schon mehrfach bei diesem Duell lieferten die beiden Mannschaften dabei Magerkost ab, dieses Mal  sogar mit „Nachschlag“. 20191103_aev-wolfsburg_3_20 Magerkost mit Nachschlag - Augsburger Panther verlieren nach Verlängerung gegen Wolfsburg Augsburg Stadt Augsburger Panther Bildergalerien News Newsletter Sport AEV Augsburger Panther DEL Grizzlys Wolfsburg | Presse Augsburg

Vor der Deutschland Cup-Pause hieß es heute für die Augsburger Panther noch einmal alles zu geben, um mit einem Sieg über die Grizzlys Wolfsburg in die spielfreie Woche zu gehen. Gegen die punktgleichen Niedersachsen musste der AEV weiter auf LeBlanc verzichten, war aber auch ohne den Spielmacher zu Beginn das bessere Team. Richtig große Gelegenheiten waren, trotz einiger Torschüsse allerdings Mangelware. Die beste Chance auf die Führung hatten die Gäste durch einen Alleingang von Machaczek kurz vor der Pause. Der frühere AEVler scheiterte allerdings Panther-Schlussmann Roy.

Ein an Höhepunkten armes Spiel

Längst hatte sich Wolfsburg in das an Höhepunkten arme Spiel gearbeitet. Es sollte sich ein weitestgehend ausgeglichenes Mitteldrittel ergeben, in dem erneut die Grizzlys näher an der Führung waren. Doch auch nach vierzig Minuten mussten die 4.082 Zuschauer auf den ersten Treffer des Abends warten.

Direkt nach der zweiten Pause schickten sich die Panther an dies zu ändern. Von Beginn an übten sie großen Druck auf Gästekeeper Picard aus. Die Belohnung für diese gute Phase hatte Scott Valentine parat. Der Verteidiger hämmerte die Scheibe mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie ins Tornetz (44.). Ein Leckerbissen würde es aber auch danach nicht. Beide Mannschaften lieferten Magerkost. Den Einsatz konnte man aber gerade den Hausherren nicht absprechen. Wer einen Beleg dafür sucht, dem sei die 49. Spielminute empfohlen, als Sezemsky sich mit vollem Einsatz in einen Schuss der Gäste warf. Der Nationalverteidiger musste anschließend vom Eis humpeln und wurde auf der Bank versorgt. Lange sollte die knappe Führung so Bestand haben, doch eben nicht bis zur Schlusssirene. 48,5 Sekunden vor dem Ende gelang den Niedersachsen doch noch der Ausgleich. Unmittelbar zuvor wurde je ein Spieler beider Mannschaften auf die Strafbank geschickt, die Grizzlys hatten verstanden dies zu nützen. Diese Magerkost-Partie bekam noch einen Nachschlag, mit dem deutlich besseren Geschmack für Wolfsburg.

Bitterer Nachschlag für den AEV

Die Augsburger Panther erarbeiteten sich in der Verlängerung einige gute Möglichkeiten, hatten mehr vom Spiel und verloren doch. Erneut war die erste Reihe der Gäste zur Stelle. Olimb schickte in einer Kombination ehemaliger Augsburger Machaczek auf die Reise, der sich die Chance nicht nehmen ließ. Der AEV geht somit mit einem Null-Punkte-Wochenende in die Länderspiel-Pause. Zeit an sich zu arbeiten, bevor es am 12. November in der CHL gegen Biel geht.

mehr Eishockey aus dem Raum Augsburg: Einsatz wird nicht belohnt | EHC Königsbrunn wird im letzten Drittel von Passau geschlagen

AEV: Roy, Keller– Lamb, Haase, Tölzer, McNeill, Valentine, Rogl, Sezemsky   – Sternheimer, Payerl, Callahan, Holzmann, Stieler, Trevelyan, Schmölz, Stieler, Gill, Mayenschein, Ullmann, Hafenrichter
Tore: 1:0 Valentine (Fraser/Callahan) 44., 1:1 Olimb (Furchner/Machaczek) 60.,

Schiedsrichter: Bauer, Schukies | Römer, Gaube Strafzeiten: Augsburg 4 – Wolfsburg 8

Zuschauer: 4.082