Magisch | Disneys Aladdin bezaubert nun in Stuttgart

Vor wenigen Tagen feierte Disneys Aladdin Premiere im Stuttgarter Apollo-Theater. Das Publikum war begeistert, viele weitere magische, arabische Nächte könnten folgen. Aladdin hat das Zeug zum Publikumsliebling.

Disneys „Aladdin“ bezaubert nun in Stuttgart

„Aladdin wird die Zuschauer auf eine Reise in eine andere Welt mitnehmen und von der ersten Sekunde bis zum Schlussapplaus elektrisieren.“, so Jürgen Marx, Area Director beim Musical-Marktführer Stage Entertainment. Und er sollte Recht behalten.

„Magisch“, bezaubernd“ und „etwas Besonderes“, das Premierenpublikum war sich einig: Disneys Aladdin hat das Zeug um ein Publikumsliebling zu werden. Am 21. März hieß es für das aus Hamburg nach Stuttgart gewechselte Stück im Apollo-Theater Bühne frei.

Schnell wurde klar, anders als beispielsweise bei „Mary Poppins“ können dieses Stück auch Kenner der Zeichentrickvorlage besuchen, ohne sich zu wundern was aus dem liebevollen Klassiker wurde. Dem sensationellen Dschini (Maximilian Mann) gelingt es seine Zuhörer mit dem ersten Vorhang in die für die Bühne modifizierte Story zu ziehen. Für die nächsten gut zwei Stunden wird man davon dann nicht wieder losgelassen werden.

Foto: Dominik Mesch

Auch Philipp Büttner in der Rolle als Aladdin und Nienke Latten als bezaubernde Prinzessin Jasmin wissen zu begeistern. Doch auch die weiteren Akteure können überzeugen. Dazu das von Stage bekannt starke Bühnenbild, begeisternde Lichteffekte und Special Effects und wahre Kostüm-Träume. All dies sorgt dafür, dass sich der Beobachter schnell in das „Land von Tausendundeinernacht“ aus der Disney-Erzählung versetzt fühlt.

Eine tolle Show, bunte Kostüme und ein starkes Bühnenbild tragen zu einem tollen Erlebnis bei

Die vom achtfachen Oscar-Preisträger Alan Menken komponierte und von Howard Ashman und Tim Rice mit Texten versehenen Musikstücke fügen sich nahtlos in die von Chad Beguelin geschaffene Story mit ein und geben der bekannten Geschichte einen passenden Rahmen. Alleingeltend, wie beispielsweise die Lieder aus dem „Tanz der Vampire“ sind sie nicht, was bei Aladdin allerdings nicht weiter stört. Das Gesamtkonzept ist stimmig und mitreißend.

Einen Fehler weist es aber doch auf. Für die meisten der begeisternden Besucher hätte die „arabische Nacht“ gerne noch länger andauern können, die Zeit verging wie im Flug auf einem fliegenden Teppich.