Am Montag, den 10. November 2025, führten Beamte der Bundespolizei in Mittenwald eine Kontrolle eines hochwertigen Pkw BMW X7 sowie dessen Insassen durch. Dabei ergaben sich Verdachtsmomente für Manipulationen am Fahrzeug. Die Untersuchung wurde zunächst von der Grenzpolizei Murnau übernommen und anschließend an die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen weitergeleitet. Die beiden Insassen, ein 46-jähriger Italiener und eine 40-jährige Brasilianerin, wurden in Untersuchungshaft genommen.
Kontrolle in Mittenwald liefert erste Hinweise
Am frühen Montagmorgen überprüfte eine Streifenwagenbesatzung des Bundespolizeireviers Garmisch-Partenkirchen den BMW X7 und dessen Insassen nach einer Einreise aus Österreich. Erste Überprüfungen zeigten Unklarheiten bezüglich der Herkunft des Pkw, woraufhin die Grenzpolizeiinspektion Murnau den Fall übernahm. Der Verdacht erhärtete sich, dass der BMW X7 in Italien angemietet und manipuliert worden war, um nach Deutschland eingeführt zu werden. Die Fahrzeugidentifizierungsnummer des rund 140.000 Euro teuren Fahrzeugs war eine Totalfälschung. Die Insassen wurden vorläufig festgenommen, und der BMW sichergestellt.
Haftbefehle gegen die Verdächtigen erlassen
Die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen übernahm die Sachbearbeitung. Der beschuldigte 46-jährige Italiener gestand während der Vernehmung weitgehend ein, dass er und seine Beifahrerin gegen Bezahlung damit beauftragt wurden, den Wagen von Italien nach Deutschland zu bringen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II wurden beide Verdächtige am 11. November dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehle erließ. Beide befinden sich nun in Untersuchungshaft in Justizvollzugsanstalten.
Ermittlungen zu weiteren Hintergründen
Die Kriminalpolizei ermittelt weiterhin zu den Hintergründen des Falls und möglichen weiteren Tatbeteiligten. Die Untersuchung zielt darauf ab, weitere Einzelheiten und Verbindungen aufzudecken.


