Maschmeyer rechnet mit Pleitewelle von jungen Unternehmen

Der Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer rechnet durch die aktuelle Coronavirus-Pandemie mit einer nie dagewesenen Pleitewelle von jungen Unternehmen. Er gehe davon aus, „dass jetzt doppelt so viele scheitern werden, weil sie mit diesem Gegenwind nicht klarkommen“, sagte Maschmeyer der RTL/n-tv-Redaktion. „Es werden viele Gründer von grausamen Existenzkämpfen berichten, was andere abschreckt.“

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Das werde sich nachteilig auf die Bereitschaft auswirken, ein Unternehmen zu gründen. Besonders unattraktiv seien Geschäftsideen, die mit der Hotel- und Reisebranche in Verbindung stünden, so der Investor. Die aktuelle Coronakrise werde somit die Wirtschaftswelt und das gesellschaftliche Leben grundsätzlich verändern. „Wir werden eine sehr veränderte Post-Pandemiewelt haben – mit ganz veränderten Situationen.“ Es gebe einen „richtigen Neustart in eine veränderte Welt“, sagte Maschmeyer. So rechne er mit Veränderungen im Bildungsbereich. „Warum muss jedes Kind jeden Tag in die Schule? Warum müssen erwachsene Studenten Präsenzunterricht haben, obwohl man das per Videostream haben kann?“ Durch aktuelle Erfahrungen mit Video-Konferenzen und Homeoffice werde es zudem künftig unter anderem weniger Geschäftsreisen sowie einen geringeren Bedarf an Büroflächen geben, so Maschmeyer.