Massives Fallaufkommen im Landkreis Landsberg – Strategie bei Kontaktnachverfolgung muss geändert werden

Bedingt durch das massive Fallaufkommen im Landkreis Landsberg am Lech (Verfünffachung der Inzidenz seit Jahresbeginn), ist die telefonische Kontaktaufnahme des ContactTracing-Teams (CTT) mit allen Indexfällen (positiv PCR getestete Personen) nicht mehr tagesaktuell möglich.

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Symbol-Bild von Elchinator auf Pixabay

Am bisherigen Spitzentag (24.01.2022) wurden dem Landsberger Gesundheitsamt von den Laboren über 600 positive Befunde gemeldet (aktuelle Inzidenz 1.228). Deshalb informiert das CTT des Gesundheitsamtes die betroffenen Personen ab sofort bevorzugt per Email über die Quarantänedauer und die Freitestmöglichkeiten. Ein schriftlicher Quarantänebescheid des Landratsamtes Landsberg folgt möglichst zeitnah.Nach Beendigung der Quarantäne (Zeitablauf oder Freitestung) erhalten alle Betroffenen einen schriftlichen Genesennachweis.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass sich alle Personen mit einem positiven Testergebnis (Schnelltest oder PCR-Test) nach den geltenden Regelungen (Allgemeinverfügung Isolation) umgehend in Quarantäne begeben müssen, unabhängig davon, ob bereits Kontakt mit dem Gesundheitsamt besteht oder bestand.

Auch mit einem 60igköpfigen CTT und täglichen Arbeitszeiten bis in den Abend hinein (auch
an den Wochenenden) ist es nicht mehr möglich die Kontaktnachverfolgung von Indexpersonen im bisherigen Umfang zu leisten. Die Kontaktnachverfolgung beschränkt sich nun in der Hauptsache auf besonders gefährdete Bereiche (vulnerable Gruppen) wie Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Indexfälle werden aufgefordert, die engen Kontaktpersonen selbst zu ermitteln, zu verständigen und ggfls. in ein Formblatt einzutragen – veröffentlicht auf der Internetseite des Landratsamtes www.landratsamt-landsberg.de. Auf der Internetseite sind auch nochmals die Quarantänebestimmungen und Freitestmöglichkeiten aufgelistet.