Maßlos übertrieben haben es Jugendliche, die in der Nacht zum 1. Mai in der Kissinger Schulstraße, im Karwendelweg und in der Breslauer Straße unterwegs waren. Aus dem traditionellen Brauch, vergessene Gegenstände der Hausbesitzern zu verziehen und am Maibaum abzulagern, entstanden mehrere tausend Euro Schaden.

Gegen 22:00 Uhr beobachtete eine Anwohnerin, wie sich vier vermummte Gestalten in der Schulstraße herumtrieben. Plötzlich sah sie, wie auf einem abgestellten Anhänger gelagerte Kartonagen zu brennen begannen. Sie konnte mit einem Nachbar den Brand mittels Gartenschlauch löschen. Auch ein Mülleimer bei einem Bushäuschen begann zu kokeln. Kurze Zeit später wurden in der Karwendelstraße Zierlampen aus einem Vorgarten beschädigt und entwendet. Den Gipfel schossen die Vandalen aber in der Breslauer Straße ab: mit Ziersteinen aus den Vorgärten wurden gezielt die Scheiben eines geparkten Nissan und eines Fiat-Wohnmobiles eingeworfen.

Mit mehreren Streifen wurde nach den Übeltätern gefahndet. Die Personalien von zehn Jugendlichen wurde festgestellt. Nun wird ermittelt, ob sie mit den Straftaten zu tun haben.

Auch hier bitten wir um sachdienliche Hinweise unter 0821 / 323-1710.

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