2018-06-14-Wasser-Kunst-–-01 Maximilianmuseum | Ausstellung “Wasser Kunst Augsburg.“ lockt internationale Gäste an Augsburg Stadt Augsburg-Stadt Freizeit News Wirtschaft Maximilianmuseum Wasser Kunst Augsburg | Presse Augsburg

Andere Ergebnisse überraschten dagegen schon ein wenig. Was etwa Dr. Christoph Emmendörffer, Hausherr im Maximilianmuseum Augsburg, gefreut haben dürfte: Beinahe die Hälfte der Besucher – 43 Prozent – stammte nicht aus dem Großraum Augsburg und nahm zum Teil weite Wege in Kauf. Signifikant ist das Interesse von Gästen aus der Landeshauptstadt: Annähernd sieben Prozent aller Befragten kamen aus München.

Vertreten war auch internationales Publikum: Gäste aus Kamerun, Tunesien, Russland, Japan und Kanada, aber auch aus Estland, Spanien, Großbritannien, Schweden oder Frankreich waren neben etlichen Niederländern, Belgiern und Österreichern unter den Befragten. Diese Zielgruppe kam überwiegend deshalb ins Museum, weil sie bei Verwandtschaftsbesuchen in der Fuggerstadt auf die Wasserausstellung aufmerksam gemacht worden war.

Verwandte und Freunde waren übrigens mit rund 28 Prozent quer durch alle Besucherschichten der drittwichtigste Erstkontakt zur Ausstellung. Nummer eins als Anstoßgeber für den Museumsbesuch war das Medium Zeitung (38 Prozent), gefolgt von der Plakatwerbung (fast 31 Prozent). Eher überraschend: Auch im Vergleich zum Kommgrund Museumsprospekt (gut elf Prozent) und zur Tourismuswerbung (rund zehn Prozent) spielt das Internet bei einem bildungsnahen Thema wie dieser Ausstellung im Rahmenprogramm der Bewerbung der Stadt Augsburg um die Aufnahme ihrer historischen Wasserwirtschaft in die Liste des UNESCO-Welterbes mit etwas weniger als 4 Prozent nur eine untergeordnete Rolle. Bildungsthemen und Internet – das passt wohl einfach nicht sonderlich gut zusammen.