Dass Medien nicht überall und bei jeder Zielgruppe die gleiche Wirkung erreichen, zeigt die Analyse der anstoßgebenden Informationen zur Ausstellung: Warum kamen Besucher aus Augsburg, aus den beiden Nachbarlandkreisen oder sogar von weiter weg – also aus Krumbach oder aus Kanada, aus Stuttgart oder Südkorea – in die Ausstellung? Bei den Besuchern aus der Stadt Augsburg gaben vor allem die Tageszeitung (59 Prozent) und Plakate (48 Prozent) den Anstoß zum Museumsbesuch. Bei Besuchern aus den Landkreisen AichachFriedberg und Augsburg war die Tageszeitung mit 67 Prozent das dominierende Medium. Tourismuswerbung (acht Prozent) beginnt hier allmählich eine wesentliche Rolle  zu spielen. Bei Gästen aus weiter entfernten Teilen Bayerns und von vier Kontinenten (Australier waren nicht unter den Befragten) initiierten zumeist Freunde oder Bekannte (45 Prozent) den Museumsbesuch. 15 Prozent der weiter entfernt lebenden Besucher ließen sich von der Tourismuswerbung anregen, für 16 Prozent waren Museumsprospekte ausschlaggebend. Das Internet gab für sechs Prozent der Gäste aus dieser Zielgruppe den Anstoß.

Bis zum Ende der Ausstellung „Wasser Kunst Augsburg“ wird sich an den Prozentwerten nicht mehr sehr viel ändern, auch wenn zuletzt die Augsburger unter den Museumsbesuchern überwogen. Die Ausstellung endet jedenfalls verbindlich am 30. September: Denn wegen der dann anstehenden Rückgabe der hochwertigen Leihgaben ist eine Verlängerung der  „Wasser Kunst Augsburg“ definitiv unmöglich, so Dr. Tilo Grabach von den Kunstsammlungen und Museen Augsburg.