Das mazedonische Parlament hat die Umbenennung in „Nord-Mazedonien“ gebilligt. Die Parlamentarier stimmten am Freitag mit ausreichender Mehrheit für eine entsprechende Verfassungsänderung. Bestandteil eines zuvor mit Griechenland ausgehandelten Abkommens ist, dass sich die Republik Mazedonien umbenennt. dts_image_10521_jghipmfdfq_3121_800_600 Mazedonisches Parlament beschließt Namensänderung Politik & Wirtschaft Überregionale Schlagzeilen Bevölkerung EU Griechenland Mazedonien Referendum September | Presse AugsburgGrenzübergang Gevgelija-Idomeni (Mazedonien-Griechenland), über dts Nachrichtenagentur

Zu den Gegnern der Namensänderung gehört auch Staatspräsident Gjorge Ivanov. Der Namensstreit mit Griechenland, das ebenfalls für eine bestimmte Region die Bezeichnung „Mazedonien“ beansprucht, tobt seit Jahrzehnten und ist unter der dortigen Bevölkerung ein sehr wichtiges Thema. Griechenland hat deswegen bislang sogar eine Aufnahme Mazedoniens in die EU blockiert.

Im September letzten Jahres war ein Referendum über die Namensänderung und damit einen möglichen EU- und Nato-Beitritt noch an zu geringer Wahlbeteiligung der Mazedonier gescheitert.