Mecklenburg-Vorpommern will Luca-App verwenden

Mecklenburg-Vorpommern hat sich als erstes Bundesland entschieden, die App Luca zur Kontaktnachverfolgung in der Corona-Pandemie einzusetzen. „Uns ist es wichtig, anonym, sicher aber eben auch einfach Kontakte nachvollziehen zu können“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) der RTL/n-tv-Redaktion. Sie ermunterte die Bürger in ihrem Bundesland, die App zu nutzen.

Dts Image 4342 Fgpmdsifsm 3121 800 600Smartphone-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur

„Wir wollen, dass die Zettelwirtschaft vorbei ist, dass die Gesundheitsämter entlastet werden und wir eben auch Öffnungsschritte in der Pandemie wagen können.“ Mecklenburg-Vorpommern hat für die Lizenz 440.000 Euro bezahlt. Geschäften, die sich beteiligen und Kunden, die die App heruntergeladen haben, sollen keine Kosten entstehen: „Zwei Städte nutzen sie schon: Rostock und Schwerin. Das Echo ist sehr, sehr positiv und deshalb haben wir uns jetzt einfach entschieden. Wir sagen: nicht mehr lange über Digitalisierung reden sondern jetzt endlich machen und damit das Leben für alle auch ein Stück weit erleichtern“, begründet Schwesig den Ankauf der Luca-App.