Medikamente auf der A8 verteilt – Behinderungen auf der Autobahn nach Lkw-Unfall

Am Dienstagmorgen gegen 08.30 Uhr musste ein ungarischer Sattelzug, beladen mit Medikamenten in Kartons, wegen einer angezeigten technischen Störung an der Bremse die Fahrt auf der Eschenrieder Spange Richtung Stuttgart unterbrechen und auf den Seitenstreifen fahren. Ihm folgten weitere Lkw,  die auf dem rechten Fahrstreifen langsamer wurden.

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Foto: Berufsfeuerwehr München

Der Fahrer eines italienischen Autotransporters, beladen mit Fahrgestellen für Nutzfahrzeuge, wollte vermutlich den Grund der Behinderung sehen und zog ebenfalls nach rechts auf den Seitenstreifen. Wegen zu geringem Abstand zum vorausfahrenden Lkw erkannte er das Hindernis, den stehenden Pannen-Lkw zuspät und stieß mit großer Wucht gegen dessen Auflieger.

Nach Aufzeichnungen des  Digital-Tachos stand der Pannen-Laster erst wenige Sekunden, als der Anstoß erfolgte. Verletzt  wurde der Fahrer des italienischen Autotransporters nur leicht an der Hand, der Fahrer des ungarischen Sattelzuges blieb unverletzt. Dennoch war die Eschenrieder Spange zur A 8 bis zum frühen Nachmittag nur auf der linken Spur befahrbar. Ein Großteil der Ladung vom ungarischen Lkw hatte sich auf der Fahrbahn verteilt und die total zerstörte Zugmaschine des Autotransporters musste aufwendig geborgen werden, die aufgeladenen Fahrgestelle einzeln abtransportiert.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 200.000.- Euro. Zur Absicherung und Reinigung waren die Feuerwehr München und die Autobahn-Service-Gesellschaft A+ alarmiert worden.