Mehr Handball aus der Region | Wochenende 07.11-09.11.2014

TSV-Friedberg-Handball-300x300 Mehr Handball aus der Region | Wochenende 07.11-09.11.2014 Handball News Sport Bayernliga Damen Handball HSG Isar-Mitte JSG Friedberg/Dasing JSG Friedberg/Kissing Kissinger SC Landesliga TSV Friedberg TSV Lohr TSV Meitingen TSV Schleißheim TSV Unterpfaffenhofen TSV Wertingen TV Gundelfingen | Presse AugsburgDie Friedberger Zweite bleibt in der Bayernliga weiter ohne Erfolgserlebnis. Beim 27:31 (12:13) gegen Lohr ließen die Handballer wieder einmal zu viele Chancen liegen.

Am Samstag kam es in der TSV – Halle zum Duell zweier siegloser Teams. Friedberg hatte in der spielfreien Zeit um Allerheiligen viel an seinem Angriffsspiel gearbeitet, die vergangenen Niederlagen kamen allesamt durch eine schwache Chancenverwertung zustande. Das wollten die Herzogstädter diesmal besser machen.

Doch Lohr hatte den weitaus besseren Start. In der ersten Viertelstunde gelang den Friedbergern nur sehr wenig, zwei vergebene Siebenmeter und weitere gute Möglichkeiten, die nicht drin waren, bedeuteten einen frühen 3:9 Rückstand. Trainer Marcus Wuttke nahm die Auszeit, danach sollte sein Team besser in die Begegnung finden. Lohr, das bislang nur zwei Unentschieden geschafft hatte, konnte an die gute Leistung zu Beginn nicht anknüpfen. Den Gästen gelang nur noch ein Tor in den nächsten acht Minuten, Friedberg kam bis auf 9:10 heran. In dieser Phase agierten die Gastgeber im Angriff clever und machten ihre Tore dank einer geordneten und sehr variablen Spielanlage. Kaum war der Anschluss jedoch geschafft, schenkte der TSV zweimal vorne leichtfertig den Ball her, beide Konter saßen und Lohr war wieder mit 9:12 vorne. Friedberg erkämpfte sich aber bis zur letzten Minute der ersten Hälfte das 12:12, nur um dann kurz vor dem Seitenwechsel noch ein unnötiges Gegentor zu kassieren.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine Begegnung auf sehr mäßigem Niveau. Beide Teams produzierten viele Fehler, allein: Die Friedberger machten mehr. So gerieten die Herzogstädter wieder deutlicher in Rückstand, das 13:17 und das 17:20 nach 40 Minuten kam wegen der schwachen Offensiv– und Defensivleistungen zustande. Symptomatisch für die zweite Hälfte war eine Überzahlsituation für den TSV Mitte der zweiten Hälfte: Anstatt die Chance zu nutzen, das 19:22 zu verkürzen, leisteten die Gastgeber sich drei Ballverluste und kassierten einen Treffer.
Spätestens beim 22:27 sieben Minuten vor dem Ende war die Partie gelaufen. Friedberg traf zu selten, die Herzogstädter erspielten sich zwar einige gute Möglichkeiten, scheiterten aber immer wieder am starken Gästekeeper.

Nach 60 durchwachsenen Minuten setzte sich Lohr verdient mit 27:31 (12:13) durch. Von zwei schwachen Teams waren die Gäste das etwas bessere. Coach Wuttke kennt die Gründe für die Niederlage: „Wenn wir vorne die Dinger nicht rein machen, können wir auch nicht gewinnen. Die Jungs waren motiviert, sie haben guten Einsatz gezeigt und trotz einiger Fehler insgesamt gut verteidigt. Aber vorne müssen wir mehr aus unseren Chancen machen, wir haben zwei Siebenmeter und vier völlig freie Würfe vergeben. Das reicht dann eben nicht am Ende.“

TSV: Eberle; Dorsch; Heekeren (5); Knittl (6); Kisch (2); Basch; Spremann (1); Kurtenbach (1); Schwarz (2); Hartl (1); Handelshauser; Pupeter (8/2); Grobe (1).

id="traffective-ad-Mobile_Pos3" style='display: none;' class="Mobile_Pos3">

Kissinger-SC-300x300 Mehr Handball aus der Region | Wochenende 07.11-09.11.2014 Handball News Sport Bayernliga Damen Handball HSG Isar-Mitte JSG Friedberg/Dasing JSG Friedberg/Kissing Kissinger SC Landesliga TSV Friedberg TSV Lohr TSV Meitingen TSV Schleißheim TSV Unterpfaffenhofen TSV Wertingen TV Gundelfingen | Presse AugsburgDie Kissinger Damen haben die Trendwende geschafft und Schleißheim mit 23:14 (10:9) bezwungen. Das bedeutete den ersten Sieg nach vier Niederlagen in Folge.

In der ersten Hälfte entwickelte sich ein sehr zähes Spiel mit nur wenigen Toren. Dem SC merkte man die angespannte Personalsituation an, vorne hatten die Damen einige Probleme, einen gefährlichen Spielaufbau zu entwickeln. Viel ging über die beiden Rückraumspielerinnen Steffi Schmidt und Irmgard Kefer, die mit ihrer individuellen Klasse insgesamt 16 der am Ende 23 Tore beisteuerten.

Zunächst lag Kissing zurück, erst beim 6:5 Mitte der ersten Hälfte schafften es die Gastgeberinnen, in Führung zu gehen. Dank einer guten Defensive und der glänzend aufgelegten Torfrau Ann – Kathrin Lang hielt der SC viel Gefahr vom eigenen Tor fern, damit konnten die Kissinger Katzen ihre Schwächen im Angriff überspielen. Am Ende einer sehr durchwachsenen ersten Hälfte lag der KSC mit 10:9 vorne.

Den besseren Start erwischte der Bayernliga – Absteiger. Im zweiten Durchgang waren erst wenige Minuten gespielt, als es bereits 13:10 stand. Doch auch die erste deutlichere Führung brachte nicht mehr Durchschlagskraft. Schleißheim schlug bis zur 42. Minute zurück und schaffte wieder den 13:13 Ausgleich. Dann ordnete Trainer Knut Seidel an, dass die beiden Außen Melanie Pusch und Melinka Karrer die Seiten tauschen sollten. Mit diesem überraschenden Schachzug sorgte er für viel mehr Torgefahr über die Flanken, sowohl Pusch als auch Karrer schafften danach noch zwei Treffer.

Doch die bis dahin enge und sehr umkämpfte Partie sollte eine überraschende Wendung nehmen: Plötzlich gelang Schleißheim im Angriff gar nichts mehr, die starke Abwehr und Lang im Tor waren auf einmal  nicht mehr zu überwinden. Mit acht Toren in Folge setzte sich der SC vorentscheidend ab, in den letzten 18 Minuten trafen die Gäste nur noch einmal. Die engagierte Abwehr war dabei der Schlüssel zum Sieg. Der KSC arbeitete gut zusammen, jede Spielerin gab alles für den lang ersehnten Sieg.

Dieser fiel angesichts der fortdauernden Probleme im Spielaufbau etwas zu hoch aus, aber das war den Kissinger Katzen herzlich egal. Die gesamte Mannschaft hatte sich diese zwei Punkte erarbeitet, die nach dem 23:14 (10:9) sicher waren. Damit rückt Kissing auf den sechsten Rang der Landesliga Süd vor.

Coach Seidel freute sich sehr über den wichtigen Erfolg: „Jede Spielerin hat ihren Teil zum Erfolg beigetragen. Die Mädels haben gekämpft und defensiv gut gearbeitet, darum ist der Sieg verdient. Vorne hatten wir manchmal etwas Probleme, viel lief über die beiden starken Shooter Steffi Schmidft und Irmi Kefer. Aber ein Sonderlob gebührt heute Ann – Kathrin Lang im Tor, was sie alles gehalten hat, war einfach Spitze.“

KSC: Lang; Ottens; Pusch (2); Sichert (1); Kolbeck; Karrer (2); Schmidt (11/6); Kefer (5/1); Schwendner; Winter (1); Lackner (1/1).

Domenico Giannino (gia)fcaugsburg_hsv Mehr Handball aus der Region | Wochenende 07.11-09.11.2014 Handball News Sport Bayernliga Damen Handball HSG Isar-Mitte JSG Friedberg/Dasing JSG Friedberg/Kissing Kissinger SC Landesliga TSV Friedberg TSV Lohr TSV Meitingen TSV Schleißheim TSV Unterpfaffenhofen TSV Wertingen TV Gundelfingen | Presse Augsburg

Gut gespielt, aber wieder nicht nichts Zählbares. Dieser Satz trifft in dieser Saison nur zu gut auf die 1. Herrenmannschaft des Kissinger SC zu. Gegen den Tabellenersten TV Gundelfingen zeigte man in heimischer Halle bis zur 48. Minute eine sehr gute Leistung, mit der man auch das Spiel gewinnen könnte. Jedoch hörte man in den letzten 12 Minuten mit dem strukturierten Handball auf und verlor das Spiel mit 20:27 (11:13).

In der ersten Halbzeit hatten die Blau-Weißen die Gäste sehr gut im Griff und ließen die Gegner nie wirklich ihr konzipiertes Spiel aufbauen. Zwar geriet man immer wieder in einen 2-3 Tore Rückstand, jedoch stimmte in den ersten 30 Minuten die Einstellung vom Team und so behielten die Kissinger stets den Anschluss und ließen sich nie abschütteln.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der Abwehr kauften die Gastgeber den Gundelfingern immer mehr den Schneid ab. Die Problematik lag im zerfahrenen Angriff: zu viele Einzelaktionen und eine mangelhafte Chancenauswertung hinderten den KSC daran in Führung zu gehen. Trotzdem blieb man immer in Schlagweite und mit einem durchaus akzeptablen 11:13 Rückstand ging es in die Kabine.

Die 2. Halbzeit begann für die Kissinger optimal: durch schnellen Kombinationshandball und mit der passenden Einstellung kämpfte man sich immer wieder bis auf ein Unentschieden an. Jedoch verlor man ab dem letzten Viertel immer mehr den Faden und die Gundelfinger kamen immer mehr ins Spiel. Vor allem die Konter brachten die Kissinger immer wieder in die Bredouille.

Die Abwehr arbeitete ohne Konzept und durch fehlende Einhaltung der Absprache lud man die Gäste förmlich ein, den Vorsprung auszubauen. Innerhalb der letzten 12 Minuten bekamen die Kissinger 9 Gegentore und selbst hatten die Blau-weißen mit dem konzeptlosen Spiel im Angriff  nur selten Torerfolg. In dieser Phase verspielte man sich alles, was man sich vorher mühsam erarbeitete und so verlor man das Spiel unnötig hoch mit 20:27. Das Fazit von Trainerin Anita Steiner ist deutlich: “Wir hatten die Gundelfinger schon fast im Griff, jedoch waren wir am Ende schlichtweg überfordert und haben das Spiel ohne Gegenwehr und leichtfertig hergegeben. Wir müssen einfach lernen, dass ein Spiel 60 Minuten dauert und dürfen nicht schon vorher kopfmässig aufhören.”

In der nächsten Woche geht es auswärts gegen den TSV Gersthofen, die aktuell auf dem vorletzten Platz liegen. Dieses Kellerduell ist ein “4-Punktespiel” und um nicht den Anschluss zu verlieren, müssen die Punkte nach Kissing geholt werden.

KSC: Leuprecht, Fischer (beide TW); von Trotha (2), Zechmann, Barth, Fuchs (2), Schneider (3), Zaja (1), Reichel (8/4), Bieringer (1), Sannwald M. (3), Bossauer, Sannwald B.

(jura)

Die Ergebnisse des Nachwuchs:

Bayernliga mA
TSV Unterpfaffenhofen – JSG Friedberg Dasing 29:28

ÜBOL mB
JSG Friedberg/Dasing – HSG Isar-Mitte 41:22

Bezirksliga-Spieltag wD
JSG Friedberg/Kissing – TSV Meitingen 14:3 / JSG Friedberg/Kissing – TSV Wertingen 18:5

Zum Hauptbericht: Friedberg Handball | Der letzte Angriff sicherte den Heimsieg über Kornwestheim