Mehr Handball aus der Region | Wochenende 10.-12. Oktober 2014

Ganz knapp hat es nicht gereicht für die Friedberger Zweite. Am Sonntag verloren die Bayernliga – Handballer das Derby gegen Haunstetten mit 23:25 (10:13).

20140719_tsv-friedberg_teamfoto_004 Mehr Handball aus der Region | Wochenende 10.-12. Oktober 2014 Handball News News Sport DJK Rimpar Handball HC Ingolstadt HSG Würm-Mitte JSG Friederg/Dasing Kissinger SC Landesliga Süd TSV Haunstetten TSV Schwabmünchen | Presse Augsburg
Das Bayernligateam des TSV Friedberg | Foto: Dominik Mesch

Die Augsburger sind schlecht in die Saison gestartet, der Vorjahresdritte hat erst am vergangenen Wochenende seinen ersten Saisonsieg geschafft. Friedberg musste auf diesen bislang noch warten, aber ins Heimspiel gegen den Nachbarn gingen die Herzogstädter hoch motiviert.

Der Start gelang jedoch den Gästen besser. Der TSV hatte zu Beginn große Probleme im Angriff, nach dem 1:1 lag man schnell mit 1:5 zurück. Aber dies besserte sich rasch, Friedberg kämpfte sich zurück und war schon bald wieder dran. Nach dem 4:5 hatte Haunstetten immer noch leichte Vorteile, es entwickelte sich eine enge und sehr umkämpfte Begegnung, in der beide Abwehrreihen im Fokus standen. Die Gäste führten stets mit zwei bis drei Toren, aber Friedberg agierte viel mutiger als zuletzt und konnte mit Spielwitz einige schöne Treffer erzielen. Die Fehlerquote im Angriff war zudem sehr gering, so dass Haunstetten nur sehr selten ins Tempospiel kam.Über Zwischenstände von 6:8 und 9:11 ging es mit einem 10:13 Rückstand in die Kabinen. Erfreulich war die Torpremiere des Friedberger A – Jugendlichen Christian Loris in der Bayernliga.

Nach dem Seitenwechsel kam der TSV schnell auf 14:16 heran, erwischte dann aber seine einzige schwache Phase in diesem Spiel. Haunstetten konnte sich bis zur 40. Minute auf 14:20 absetzen. Obwohl beide Friedberger Keeper einen glänzenden Tag erwischt hatten, sah es Mitte der zweiten Hälfte wieder nach einer Niederlage aus. Doch angeführt vom jungen Torwart Felix Dorsch, der ab der 35. Minute in den Kasten gekommen war, kämpften sich die Gastgeber zurück in die Begegnung. Die Abwehr arbeitete sehr gut, Friedberg kassierte kaum noch Gegentore. Zehn Minuten vor Schluss war mit dem 20:21 der Anschluss wiederhergestellt. Im nächsten Angriff bekam der TSV einen Siebenmeter zugesprochen, doch dieser wichtige Ball ging nicht rein.

Dies war der Knackpunkt im spannenden Derby. Haunstetten nutzte diese vergebene Chance gut aus und setzte sich auf 20:23 ab. Fünf Minuten waren nur noch zu spielen, dies war die Vorentscheidung. Dennoch gaben sich die Friedberger nicht auf, doch näher als zum 23:25 (10:13) sollten sie ihrem Gegner nicht mehr kommen. Die engagierte Leistung der gesamten Mannschaft macht aber Mut für die kommenden Aufgaben.

Trainer Marcus Wuttke lobte sein Team für den guten Auftritt: „Wir haben heute von Beginn an großartig gekämpft und sind als Team aufgetreten. Jeder im Kader hat alles gegeben. Es hat nicht ganz gereicht, weil wir eine schwache Phase hatten zu Beginn der zweiten Hälfte. Ich sage es nicht gern, aber ich muss auch den Schiedsrichtern eine Teilschuld geben. Klare Fouls an unseren Spielern wurden oft nicht geahndet, das hat die Aufgabe noch schwerer gemacht. Aber wir werden den Schwung aus diesem Spiel mitnehmen und werden versuchen, nächste Woche gegen Erlangen diese gute Leistung zu wiederholen.“

Friedberg: Eberle; Dorsch; Loris (1); Heekeren (5); Knittl (4/2); Kisch (1); Basch (3); Spremann (3); Schwarz (4); Hartl (1); Handelshauser; Grobe (1).

Kissinger-SC-300x300 Mehr Handball aus der Region | Wochenende 10.-12. Oktober 2014 Handball News News Sport DJK Rimpar Handball HC Ingolstadt HSG Würm-Mitte JSG Friederg/Dasing Kissinger SC Landesliga Süd TSV Haunstetten TSV Schwabmünchen | Presse AugsburgDie Damen des Kissinger SC haben ihre erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Stark ersatzgeschwächt unterlag das Team auswärts der HSG Würm – Mitte mit 23:38 (12:15).

Da die zweite Mannschaft zeitgleich spielte, Kathrin Winter berufsbedingt fehlte und sich Anne Huber im Training die Bänder gerissen hatte, saß die erkältete Melanie Pusch als einzige Feldspielerin neben der zweiten Torfrau auf der Bank. Wie wichtig Steffi Schmidt ist für den KSC, zeigte sich gleich zu Beginn. Die ersten zehn Tore machte die Rückraumschützin alle selbst für ihr Team, Würm – Mitte bekam die Halblinke einfach nicht in den Griff.

Bis zum 5:5 war die Begegnung ausgeglichen, dann konnten sich die Gastgeberinnen über ein 5:9 auf 10:15 absetzen. Den Treffer zum 11:15 erzielte dann Melinka Karrer, damit war zum ersten Mal eine andere Spielerin als Schmidt erfolgreich. Die ersatzgeschwächte Mannschaft leistete sich aber insgesamt zu viele Fehlwürfe und technische Fehler, um mehr als einen knappen Pausenrückstand zu erreichen. Das Tempospiel der HSG funktionierte ausgezeichnet, Würm – Mitte profitierte von den vielen Ballverlusten des KSC und führte nach 30 Minuten mit 12:15.

Kissing erwischte den besseren Start in den zweiten Durchgang und kam auf 14:15 heran. Doch danach konnte die ersatzgeschwächte Mannschaft nicht mehr zulegen. Der Rest der zweiten Hälfe gehörte zu den schwächsten Auftritten des Teams seit langem. Fast ohne Widerstand ergab sich der bis dahin ungeschlagene Tabellenzweite, die Fehlerquote war nun sehr hoch sowohl im Angriff als auch in der Abwehr.

Ohne die gute Leistung der beiden Torfrauen Ann – Kathrin Lang und Jana Ottens wäre die Niederlage noch viel höher ausgefallen. Die sehr einseitige zweite Hälfte führte über Zwischenstände von 15:18, 16:24 und 17:31 zu einer deftigen Packung für die Kissinger Katzen. Nach 60 insgesamt enttäuschenden Minuten stand es 23:38 (12:15). Damit fällt der KSC auf den dritten Platz in der Landesliga Süd zurück.

„Sicherlich lag die Niederlage auch an der Personalsituation“, sagte Trainer Knut Seidel. „Aber das darf keine Ausrede sein für insgesamt 29 Fehlwürfe und 14 technische Fehler. Besonders ärgert mich die leidenschaftslose Vorstellung in der zweiten Halbzeit. Wir haben das Spiel einfach hergegeben, unser Abwehrverhalten war ganz schwach, wir sind heute nicht als Team aufgetreten. Schon in der ersten Hälfte hat uns nur die individuelle Klasse von Steffi Schmidt im Spiel gehalten.“

KSC: Lang; Ottens; Monfressis (1); Pusch (2); Sichert; Schmidt (12/3); Kefer (6/1); Karrer (1); Kolbeck (1).

Domenico Giannino (gia)

Kissing-Handbal_Damen_-Steffi-Schmidt Mehr Handball aus der Region | Wochenende 10.-12. Oktober 2014 Handball News News Sport DJK Rimpar Handball HC Ingolstadt HSG Würm-Mitte JSG Friederg/Dasing Kissinger SC Landesliga Süd TSV Haunstetten TSV Schwabmünchen | Presse Augsburg
Wegen einer Verletzung konnte Steffi Schmidt ihrem Team nicht helfen | Foto: privat

Die KSC – Herrren waren am vergangenen Sonntag in Günzburg gefordert. In Halbzeit 1 konnten Kissings Herren gut mithalten, die Abwehr stand stark. Doch nach der Pause kassierte man gleich 2 x 2 Minuten und die doppelte Unterzahl nutzte Günzburg gnadenlos aus und zog auf 18:12 davon. Wie in den letzten Spielen fehlte nun der Biss und die Beweglichkeit der ersten Halbzeit. Tim Jüschke (bester Spieler) erzielte in der 38. Minute das 21:13. Kissing gab nicht auf, kämpfte tapfer und bäumte sich auf, konnte den Rückstand allerdings nicht mehr aufholen. Ab der 53. Minute musste man dann dem hohen Tempo Tribut zollen; die vielen Verletzungen und krankheitsbedingten Ausfälle der vergangenen Wochen machten sich nun konditionell einfach bemerkbar. Günzburg verwandelte in den Schlussminuten sämtliche sich bietenden Chancen und gewann verdient 36:21. Fazit von Trainerin Steiner: „ Kampfgeist, Einsatzwille  und mannschaftliche Geschlossenheit stimmten zu 100%, in HZ eins stand auch die Abwehr richtig gut. Darauf lässt sich in den nächsten Wochen aufbauen. Aber Günzburg war einfach eine Nummer zu groß für unsere neuformierte Truppe.“

KSC: Leuprecht, Fischer (Tor); v. Trotha (1), Baur (2), Barth (3), Fuchs, Jüschke (6/2), Schneider (1), Reichel (2), Bieringer, Sannwald M. (4), Sannwald B. (2)

jura

Fotomentalist Mehr Handball aus der Region | Wochenende 10.-12. Oktober 2014 Handball News News Sport DJK Rimpar Handball HC Ingolstadt HSG Würm-Mitte JSG Friederg/Dasing Kissinger SC Landesliga Süd TSV Haunstetten TSV Schwabmünchen | Presse AugsburgAm  vergangenen Sonntag mussten sich die Handballdamen des TSV Friedberg ihrem Kontrahenten aus Schwabmünchen mit 18:23 (11:13) geschlagen geben.

Zu Beginn der Partie befanden sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe. Ab der  neunten Minute nahmen die Friedbergerinnen das Zepter in die Hand und führten mit 6:3, später mit 8:5.  Dann jedoch wollte der Ball einfach nicht mehr ins Tor, sodass nun Schwabmünchen diese Schwächephase gut ausnutzte und sieben Tore in Folge erzielte. Mit einem Zwischenstand von 11:13 ging es in die Kabinen.

Schwabmünchen ließ sich diesen kleinen Vorsprung in der zweiten Halbzeit nicht mehr nehmen und blieb konstant in Führung. Die Partie endete daher mit einer 18:23 (11:13) Heimniederlage für die Herzogstädterinnen.

Friedeberg: Seifert (2), C. Hiermüller (5/1), Häusler (2), Rother (3), Schulz (3/1), Rothörl (1), Hoffmann (2), Röttinger, Feldmeyer, Krauße.

TSV SMÜ: Weichel (Tor), Aßner (2), Paul (1), B. Böhm (6), J. Böhm, Bischof (1), Eichner (2/1), N. Reim (1), Bürgle (1), Frommelt (2), Fischer (2), von Brunn (2), Beran (3), Nagel

Domenico Giannino (gia)

Ergebnisse vom Nachwuchs:
JSG Friedberg/Dasing mA – DJK Rimpar 17:27
JSG Friedberg/Dasing mB – HC Ingolstadt 31:33