Mehr Handball aus der Region | Wochenende 12.02.-14.02.16

Haunstetten_tsv-Logo-schraeg_klein-300x283 Mehr Handball aus der Region | Wochenende 12.02.-14.02.16 Handball News Sport DJK Waldbüttelbrunn Kissinger SC SV-DJK Taufkirchen TSV Friedberg Handball TSV Gersthofen TSV Haunstetten Handball | Presse AugsburgDie 1.Männermannschaft des TSV Haunstetten muss sich der DjK Waldbüttelbrunn trotz einer engagierten Leistung mit 18:22 (10:13) geschlagen geben.

Der TSVH, der wieder einmal mit einem stark ausgedünnten Kader antreten musste, tat sich von Beginn an schwer, offensiv Akzente zu setzen. Gegen den körperlich starken Gegner, der vor der Saison noch als Topfavorit auf den Titel galt, gab es nur selten ein Durchkommen und so mussten sich die Gastgeber immer wieder schwierige Würfe nehmen. Und die waren zumeist leichte Beute für den bärenstarken Torhüter der Gäste Matyas Varga. Doch trotz der Probleme im Angriff und der mangelhaften Chancenverwertung muss man das Team für seine Einsatzbereitschaft in der Defensive loben. Denn, angeführt von einem ebenso überragend parierenden Daniel Fischer im Tor, ließ man selbst nur sehr wenig Gegentore zu und blieb so das gesamte Spiel über in Schlagdistanz. Waldbüttelbrunn lag zwar die gesamte Spieldauer über in Front, konnte sich aber erst 5 Minuten vor dem Ende entscheidend absetzen. Leider verpassten es die Jungs um Trainer Michael Rothfischer, sich für den hohen Aufwand in der Abwehr zu belohnen und so steht man nach einer weiteren engagierten Leistung am Ende wieder als Verlierer da.

„Ich bin sehr enttäuscht, denn heute wäre definitiv mehr drin gewesen. Am Anfang haben wir uns gegen diese körperlich starke Mannschaft sehr schwer getan und haben uns in den Zweikämpfen aufgerieben. Aber mit zunehmender Spieldauer haben wir uns besser bewegt und uns so Chancen erarbeitet. Leider haben wir die dann zu selten genutzt,“ so Alex Horner nach dem Spiel. Der Trainer kann der Niederlage dennoch etwas Positives abgewinnen: „Unsere Chancenverwertung war zwar einmal mehr unterdurchschnittlich, aber die Abwehrleistung war gut. Darauf müssen wir aufbauen. Klar sind die Jungs jetzt am Boden, aber ab Montag müssen wir wieder nach vorne schauen und uns auf das Nachholspiel gegen Landshut am kommenden Samstag vorbereiten. Mit Blick auf die Tabelle weiß jeder, dass dieses Spiel richtungsweisend sein wird. Der Sieger dieses Spiels hält den Anschluss an das obere Mittelfeld und der Verlierer findet sich im Abstiegskampf wieder. Wir wollen natürlich gewinnen aber dafür müssen wir gegen die physisch ähnlich starken Landshuter in der Abwehr genauso leidenschaftlich kämpfen wie heute und vorne selbstverständlich unsere Chancen besser nutzen.“ (BSZ)

TSVH: Fischer, Rothfischer (Tor); Smotzek (5/1); Horner (4); Volmering (3); Elsinger, Schaudt (je 2); Wiesner, Zimmerly (je 1); Spremann, Schnitzlein, Link

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TSV-Friedberg-Handball-300x300 Mehr Handball aus der Region | Wochenende 12.02.-14.02.16 Handball News Sport DJK Waldbüttelbrunn Kissinger SC SV-DJK Taufkirchen TSV Friedberg Handball TSV Gersthofen TSV Haunstetten Handball | Presse AugsburgDie Friedberger Zweite hat am Samstag einen echten Big Point gelandet. Das 36:31 (18:15) gegen Ottobeuren hilft den Handballern in der Landesliga enorm.

„Wir haben dank unseres starken Angriffs einen wichtigen Sieg geschafft“, sagte Co – Trainer Christoph Handelshauser. „Der Vierte aus Ottobeuren fand nie die Mittel, um den gefährlichen Rückraum um Patrick Schupp und Fabian Abstreiter zu stoppen. Da konnten wir uns in der Abwehr sogar einige Schwächephasen erlauben. Den Schwung aus dem Heimspiel wollen wir für die kommenden schweren Aufgaben mitnehmen.“

 

 

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Kissinger-SC-300x300 Mehr Handball aus der Region | Wochenende 12.02.-14.02.16 Handball News Sport DJK Waldbüttelbrunn Kissinger SC SV-DJK Taufkirchen TSV Friedberg Handball TSV Gersthofen TSV Haunstetten Handball | Presse AugsburgAuch die Kissinger Damen konnten sich über einen deutlichen Heimsieg freuen. Beim 36:18 (18:9) gegen Taufkirchen überzeugten die Handballerinnen vom Start weg.

„Wir konnten früh deutlich in Führung gehen wegen der tollen Abwehr“, freute sich Trainerin Sandy Mair. „Damit haben wir den Gegner komplett entnervt, er fand über die gesamte Spielzeit nie ein Mittel gegen unsere Deckung. Das half uns bei unserem Konterspiel. Aber auch im Positionsangriff konnten wir schöne Treffer erzielen, wir waren sehr spielfreudig und konsequent im Abschluss.“

Domenico Giannino (gia)

Herren | Packende 60 Minuten enden mit einem 24:24 Unentschieden zwischen Kissing und Gersthofen. Das erwartete Spitzenspiel des Tabellenzweiten und -vierten blieb aber aus, denn beide Mannschaften spielten weit unter ihrem Niveau.

In den ersten 15 Minuten war es ein Kampf der Abwehrreihen und der Torhüter, der Zwischenstand von 4:4 ist beschreibend für die harmlosen Angriffe auf beiden Seiten.

Den Rest der ersten Halbzeit kamen die Gäste aus Augsburg zu besseren Torchancen und verwerteten meist auch sicher. Eine 10:13 Führung für Gersthofen war die Folge. Für die KSCler lief an dem Tag nichts wirklich rund, in der Abwehr kamen die Paartaler meistens einen Schritt zu spät und im Angriff waren die klaren Torchancen nur schwer zu erarbeiten. Mit einem 2-Tore-Rückstand von 12:14 ging es dann in die Kabinen.

Der Beginn der 2. Hälfte war eine Fortsetzung der 1. Halbzeit und Kissing lief den 1-2 Toren beständig hinterher. Erst mit zwei blitzschnellen Kontern zogen die KSCler wieder gleichauf und mit 18:18 in der 47. Minute war das Spiel wieder komplett offen. Dieser Ausgleich glich einem Befreiungsschlag für die Gastgeber und Kissing war nun am Drücker. Mit deutlich mehr Kampf und Einsatz erarbeiteten sich die Kissinger mühsam einen 24:22 Vorsprung und zwei Minuten vor Schluss standen die Zeichen auf Sieg. Nun überschlugen sich aber in einem ohnehin schon emotionalem und körperbetonten Spiel die Ereignisse. Kissing handelte sich innerhalb kürzester Zeit zwei Zeitstrafen ein und im 6:4 Überzahlspiel hatten die Gersthofener die besseren Karten. 10 Sekunden vor Schluss fiel dann der Ausgleichstreffer zum Endstand von 24:24. Die Punkteteilung war am Ende gerecht: Gersthofen lag insgesamt 45 Minuten in Führung und für Kissing sah bis dahin alles nach einer Niederlage aus. Erst am Ende zeigten die KSCler ansatzweise ihr eigentliches Leistungsniveau und erkämpften sich so einen Punkt.