Mehr Handball aus der Region | Wochenende 14.11. – 16.11.2014

Mit dem ersten Sieg in der Bayernliga hat es die zweite Mannschaft des TSV Friedberg geschafft, die rote Laterne abzugeben. Nach dem 29:26 (15:13) in Ismaning tauschen die Teams die Plätze.

jsg_handball_mA_001 Mehr Handball aus der Region | Wochenende 14.11. - 16.11.2014 Handball News News Sport Bayernliga Bezirksoberliga BHC Königsbrunn Ergebnisse Handball JSG Friedberg/Dasing JSG Friedberg/Kissing Kissinger SC Nachwuchs TG Landshut TSV Friedberg TSV Gersthofen TSV Gilching TSV Haunstetten TSV Ismaning TSV Schongau | Presse Augsburg
Trotz neuer Trikots gelang der männlichen A-Jugend der JSG Friedberg/Dasing, hier Sebastian Bauer, kein Sieg gegen Gilching. Mehr Ergebnisse von Nachwuchs am Ende des Berichts.

Letzter gegen Vorletzter, beide Mannschaften noch ohne Sieg, das waren die Vorzeichen für das Duell Ismaning gegen Friedberg. Die Partie begann ausgeglichen, Friedberg verteidigte aber gut mit seiner 6 – 0 – Deckung und ging schnell mit 5:3 in Führung. Ismaning setzte in der Folge auf seine starken Einzelspieler, Friedberg konnte seine Führung nicht halten. Trotz der aufmerksamen Deckung und der geringen Fehlerquote im Angriff waren die Hausherren Mitte der ersten Hälfte mit 7:9 in Front.

Aber diesmal hielten sich die Herzogstädter an ihr Offensivkonzept. Sie leisteten sich kaum Fehlwürfe, im Positionsspiel agierte die Mannschaft sicher und ließ den Ball gut laufen. Mit einem Wechsel, Benedikt Basch verteidigte, Jan Spreman kam aufs Feld bei eigenem Ballbesitz, stabilisierte sich die Abwehr weiter. Jetzt verschoben die Friedberger wieder besser und unterstützten sich großartig. Der TSV kassierte jetzt kaum noch Tore und holte sich bis zur Pause die Führung zurück. Das 15:13 war eine gute Ausgangsposition für den zweiten Durchgang.

In diesen startete Friedberg gut. Schnell war das Team auf 21:16 weggezogen. Das war das erste Mal in dieser Saison, dass der Aufsteiger nach dem Wechsel führte. Diese ungewohnte Erfahrung führte bei der Mannschaft zu Nervosität, darum schmolz der Vorsprung zunächst wieder. Ismaning kam bis Mitte der zweiten Hälfte wieder auf 24:22 heran. Dank der engagierten Deckung und der großartig aufspielenden Björn Heekeren und Jan Pupeter hielt der TSV jedoch die knappe Führung. Im Positionsspiel trat die Mannschaft sehr souverän auf, sie leistete sich kaum unnötige Ballverluste oder zu schnelle Abschlüsse. Jeder Torwurf wurde gut vorbereitet, die Chancen nutzten die Herzogstädter dann auch meist souverän aus. Beim 29:25 zwei Minuten vor dem Ende war Friedberg wieder etwas weggezogen, und das war gleichzeitig die Vorentscheidung. Mit dem umjubelten 29:26 (15:13) Erfolg verlässt der TSV das Tabellenende der Bayernliga.

Bei Trainer Marcus Wuttke war die Freude groß: „Endlich hat es geklappt mit dem ersten Sieg. Ich bin stolz auf die Jungs, sie haben sich diesen Erfolg durch ihr gutes Auftreten erarbeitet. Dank unserer starken Abwehr und dem sicheren Auftreten im Angriff haben wir uns die ersten beiden Punkte in dieser Saison auch verdient. Außerdem war es wichtig, der Konkurrenz zu zeigen, dass diese Mannschaft noch lebt. Das ist uns heute eindrucksvoll gelungen.“

TSV: M. Luderschmid; Dorsch; Eberle; Wuttke (1); Heekeren (8); Kisch; Basch; Spreman (3); Kurtenbach (6); Schwarz (1); Hartl (1); Handelshauser (1); Pupeter (8/2); Grobe.

Domenico Giannino (gia)

Haunstetten_tsv-Logo-schraeg_klein-300x283 Mehr Handball aus der Region | Wochenende 14.11. - 16.11.2014 Handball News News Sport Bayernliga Bezirksoberliga BHC Königsbrunn Ergebnisse Handball JSG Friedberg/Dasing JSG Friedberg/Kissing Kissinger SC Nachwuchs TG Landshut TSV Friedberg TSV Gersthofen TSV Gilching TSV Haunstetten TSV Ismaning TSV Schongau | Presse AugsburgIhre Auswärtsaufgabe in Niederbayern lösten die Bayernliga-Männer des TSV Haunstetten am Samstagabend mit Bravour: nach überlegenem Auftritt sicherte man sich bei der TG Landshut mit 32:24 (14:13) beide Zähler und steht dadurch derzeit auf einem angenehmen siebten Tabellenrang.

Dass die Auseinandersetzung in puncto Hektik wieder einiges zu bieten hatte, war schon im Vorfeld klar, und wurde dann auch im Endeffekt mit insgesamt 17 Zeitstrafen und drei Roten Karten von beiden Kontrahenten dementsprechend untermauert. Der TG gehörte das erste Drittel und Haunstetten hatte trotz guter Ansätze beim 6:10 Schwierigkeiten Schritt zu halten. Die Landshuter profitierten hier und auch in Folge von der TSV-Siebenmeterschwäche (bis Spielende fanden deren fünf nicht ins Ziel) und zwangen so Trainer Mesch zu Auszeit und Umstellung. Hierbei erwiesen sich sowohl der Torwarttausch (Rothfischer für Fischer) als auch eine veränderte Defensivtaktik als die entscheidenden Maßnahmen: ein 7:0-Lauf bescherte Haunstetten bereits bis zur Halbzeit die Wende. Die Gastgeber legten danach an Aggressivität zu und versuchten die Rot-Weißen mit Kleinkriegen immer wieder aus dem Rhythmus zu bringen. Aber während Landshut mit Abeltshauser (43.Minute) und Kraus (49.) nach umfangreichen Unsportlichkeiten früh zwei Disqualifikationen kassierte, blieben die Schwaben zunächst diszipliniert und stellte über 21:17 auf 25:19. Der bis dato ausgezeichnete Alexander Rothfischer im Tor ließ sich dann nach zwei Kopftreffern doch noch zu einem weiteren Gerangel hinreißen und wurde dadurch ebenfalls ausgeschlossen. Aber der TSV behielt sein Konzept und konzentrierte sich bis zum Ende trotz zahlreicher weiterer Angebote der Niederbayern auf das Sportliche und war beim Schluss hochverdient mit 32:24 als Sieger angezeigt. Herausragender Akteur auf dem Feld war erneut Rückraumass Stefan Tischinger, der auch nach mehreren herben Attacken ruhig blieb, und mit beeindruckender Konsequenz im Abschluss nie auszuschalten war. „Das ist auch das, was ich mir von ihm wünsche,“ sagte Trainer Mesch, der aber gleichzeitig ein Lob für das ganze Team bereit hatte: „Trotz unserer Jugend haben wir uns weitgehend nicht provozieren lassen und das war einfach klasse.“

TSV: Fischer D., Rothfischer (Tor); Tischinger (10), Elsinger, Volmering (je 4), Horner, Smotzek (je 4/1), Bause (3/1), Zimmerly (2/1), Wiesner (1), Dachser

(hv)

Im „4-Punkte-Spiel“ gegen den Tabellenvorletzten TSV Gersthofen konnten die Kissinger Herren mit einem starken Auftritt die Punkte durch einen 20:17 Sieg (Halbzeit 10:9) mit nach Hause nehmen und haben in puncto Klassenerhalt einen wichtigen Schritt geschafft.

Das Spiel startete zunächst verhalten mit einem 1:1 in der 5. Minute. Beide Teams erarbeiteten sich gute Chancen, scheiterten jedoch dann an den beiden Torhütern. Stefan Leuprecht im Tor der Kissinger erwischt einen absoluten Glanztag und mit 4 entschärften Siebenmetern stärkte er seinem Team den Rücken. Die Führung wechselte in der 1. Halbzeit ständig hin und her – sobald die Gäste in Führung gingen (5:4 / 16. Min), kamen postwendend die Treffer zum 5:6 in der 18. Minute. Die Kissinger hatten zur Halbzeit mit einem 10:9 die Nase vorn und es ging in die Kabine. Die Halbzeitansprache von Coach Steiner zeigte Wirkung und Manu Buschendorf netzte zur 11:9 Führung. Leuprecht im Tor knüpfte nahtlos an seine Leistung aus der 1. Halbzeit an und mit wichtigen Ballgewinnen durch die agile Abwehr bauten die Kissinger ihre Führung auf 15:12 aus. Auch ein Torhüterwechsel und ein Time-Out der Gersthofener brachte die Paartaler an diesem Tag nicht mehr aus dem Tritt. Das ständige Hin-und-Her aus der 1. Halbzeit war vorbei – die Kissinger legten einen Zahn zu und mit mächtigem Kampfgeist und Einsatz ließ man die Gersthofener nicht mehr rankommen. Als das Schlusssignal ertönte und der 20:17 Sieg in trockenen Tüchern war, sah man grenzenlose Erleichterung auf allen Gesichtern. „Das Spiel musste gewonnen werde, egal wie und das ist uns gelungen.“,  freute sich Anita Steiner am nächsten Tag. Nichts desto Trotz gilt es jetzt nachzulegen: „Der weitere Schwerpunkt in den nächsten Wochen bleibt die Athletik und das Abwehrspiel.“  Obwohl Kissing immer noch Tabellenletzter ist, hat man nun Anschluss an die Nichtabstiegsplätze gefunden.  Nächste Woche hat man am Sonntag den Lokalrivalen TSV Friedberg in der heimischen Halle zu Gast und dort wird die Jagd nach Punkten weitergehen.

KSC: Leuprecht, Fischer (beide TW); von Trotha, Buschendorf (5), Schneider (1), Zaja (2), Reichel (6/2), Sannwald M. (1), Szulc, Bieringer, Jüschke (4), Barth (1)

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Am vergangen Samstag bestritt die Damenmannschaft des TSV  Friedberg ihr Heimspiel gegen den BHC Königsbrunn2. Dies konnten sie klar mit 25:10 (11:6) gewinnen.

Aufgrund einer starken Anfangsphase konnten sich die Handballerinnen gleich auf 5:1 absetzen. Trotz des Ausfalls einiger Spielerinnen spielte die Mannschaft eine gute erste Viertelstunde. Erfreulich an diesem Samstag war, dass  Anna Jakubovsky nach langer Verletzungspause wieder am Spielgeschehen teilnehmen konnte und sich gleich mit in die Torschützenliste eintragen konnte. Über ein 8:3 ging es dann mit einem komfortablen Halbzeitstand von 11:6 in die Kabine.

Nach der Pause konnten die Herzogstädterinnen nicht sofort an ihre Leistung aus dem ersten Durchgang anknüpfen, wodurch Königsbrunn zwei leichte Tore erzielen konnte. Doch nach ca. zehn Minuten fingen sie sich wieder und konnten über zahlreiche Gegenstöße die schlechte Anfangsphase vergessen machen. In dieser Phase steuerte Corinna Hiermüller einige schöne Treffer bei.
Am Ende konnte das Spiel ungefährdet mit 25:10 gewonnen werden.

TSV: Hiermüller C. (8/1), Häusler C. (3), Rother C. (1), Jakubovsky A. (2), Schulz J. (3), Hoffmann S. (5), Röttinger S, Krauße P., Walter T. (3).

Domenico Giannino (gia)

Ergebnisse vom Nachwuchs:

mA
JSG Friedberg/Dasing – TSV Gilching 29:29

wC
TSV Schongau – JSG Friedberg/Kissing 21:28