TSV-Friedberg-Handball-300x300 Mehr Handball aus der Region | Wochenende 20.-22.11.2015 Handball News Burghausen Handball TSV Friedberg TSV Haunstetten TSV Niederraunau | Presse AugsburgDie ersatzgeschwächte Friedberger Zweite hat beim Tabellenführer aus Niederraunau mit 19:34 (11:15) verloren. So lange die Kräfte ausreichten, konnten die Handballer den Rückstand im Rahmen halten, erst im letzten Drittel der Partie schafften es die Schwaben, davon zu ziehen.

Da die Friedberger A – Jugend am selben Tag spielen musste, konnte nur Nachwuchsspieler Tobias Fuchs das Team verstärken. Mit Christoph Handelshauser, Lorenz Hartl und Michael Stehr waren zudem drei wichtige Spieler angeschlagen. Der TSV hatte so nur neun Feldspieler zur Verfügung, was die Aufgabe beim Spitzenreiter in Niederraunau nicht einfacher machte.

Trotzdem gestalteten die Herzogstädter die Anfangsphase ausgeglichen. Bis zum 4:5 war die Partie offen, danach begann sich Niederraunau abzusetzen. Von der Stärke dieser Mannschaft konnte sich im bayrischen Pokal auch schon die Friedberger Erste überzeugen, die in der ersten Runde nur knapp gewinnen konnte.
Torwart Samuel Schießl war es zu verdanken, dass der Rückstand mit dem 6:11 im Rahmen blieb. Nachdem Friedberg kurz vor der Pause mit 8:15 zurück lag, steigerten sich die Gäste nochmals und kamen nach den ersten 30 Minuten bis auf 11:15 heran.

Niederraunau konnte seinen Vorsprung in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs nur minimal ausbauen. Nach dem 12:17 machte sich aber die äußerst dünn besetze Friedberger Bank bemerkbar. Die drei angeschlagenen Akteure waren am Ende ihrer Kräfte, der TSV hatte nicht genug Wechseloptionen, um ihnen die erforderliche Zeit zur Erholung zu geben. Darum konnte sich der Tabellenführer jetzt immer weiter absetzen.
Mitte der zweiten Hälfte lag Friedberg mit 14:22 zurück, das Spiel war entschieden. Friedberg konnte seine gute Leistung nicht mehr bestätigen, was aber auf die dünne Personaldecke zurückzuführen war. So konnte Niederraunau, das in dieser Spielzeit erst zwei Unentschieden abgegeben hat, am Ende noch deutlich gewinnen. Über das 19:34 (11:15) müssen sich die Herzogstädter aber nicht zu sehr grämen, so lange ihre Kräfte reichten, hielten sie gegen den Favoriten gut mit.