TSV Friedberg HandballStark ersatzgeschwächt hat die zweite Mannschaft des TSV Friedberg das Derby gegen Haunstetten mit 29:32 (11:17) verloren. Mit nur neun Feldspielern wusste der Bayernligist aber kämpferisch zu überzeugen.

Personell ist die zweite Mannschaft des TSV gerade arg gebeutelt. Am Samstag reiste der Aufsteiger mit nur neun Feldspielern nach Augsburg, darunter waren mit Christian Loris, Florian Wiesner und Alexander Prechtl drei A – Jugendliche. Jan Pupeter und Björn Heekeren fehlen verletzt, Simon Schwarz half bei der Ersten aus, außerdem fehlte Spielertrainer Christoph Handelshauser erkrankt. Benni Basch ging ebenfalls wegen Haunstetten_tsv-Logo-schraeg_kleineiner Erkrankung angeschlagen in die Partie, genauso wie Alexander Kurtenbach, der mit einer Kapselverletzung am Daumen auflief.

Der Start gelang dem TSV, schnell führten die Gäste mit 2:0. Pech im Abschluss sorgte dafür, dass sich Haunstetten schließlich nach gut zehn Minuten befreien und mit gut vorgetragenen Tempogegenstößen auf 4:7 stellen konnte. Die nächste Hiobsbotschaft war dann die Verletzung von Florian Wiesner, der mit Problemen am Sprunggelenk auf der Bank Platz nehmen musste und nicht mehr eingesetzt werden konnte. Damit hatte Trainer Dieter Braun nur noch zwei Feldspieler zum Wechseln.

Bis zum 9:12 konnte Friedberg den Abstand konstant halten, ehe die Mannschaft im Angriff nicht mehr an ihr Niveau anknüpfen konnte. Viele Ballverluste und zu frühe Abschlüsse führten zu einem deutlichen 11:17 Pausenrückstand.

Friedberg kämpfte aber trotz der angespannten Personalsituation weiter und konnte bald nach Wiederanpfiff verkürzen. Nach dem 15:18 konnte Haunstetten in Überzahl wieder auf 17:23 davon ziehen, aber die Herzogstädter bewiesen tolle Moral. Wieder kamen sie bis auf drei Treffer heran, sie verteidigten jetzt sehr aufmerksam und konnten die gegnerischen Konter gut unterbinden. Erfreulich war zudem der Treffer von Loris, die drei A – Jugendlichen haben bewiesen, dass sie auch bei den Herren in der Bayernliga mithalten können.

Trainer Dieter Braun lobte sein Team für die gute Partie: „Kämpferisch haben wir heute überzeugen können. Die 29:32 (11:17) Niederlage ist etwas unglücklich zustande gekommen. Wenn wir im Rückraum mehr Optionen gehabt hätten, wäre sicherlich mehr drin gewesen. Nur die letzten Minuten vor der Pause, als wir nach dem 9:12 ein 10:17 hinnehmen müssen, haben mir nicht gefallen. Besonders freut mich außerdem die gute Vorstellung der drei A – Jugendlichen.“

Mit der 29:32 (11:17) Niederlage bleiben die Herzogstädter auf dem letzten Rang in der Bayernliga. Jetzt hat die Mannschaft aber gleich drei Wochen spielfrei, erst am 1. März geht es in Erlangen weiter. Das wird sicherlich dabei helfen, dass sich die Anzahl der Verletzten deutlich verringern kann.