Mehr Impfungen möglich | Aichach-Friedberg erhält Sonderzuweisungan Impfstoff

Weil Schwaben bei der Impfquote unter dem bayerischen Durchschnitt liegt, hatten die schwäbischen Landrätinnen und Landräte schon mehrfach und in der vergangenen Woche erneut an Gesundheitsminister Holetschek appelliert, den schwäbischen Landkreisen Sonderzuweisungen an Impfstoff bereitzustellen.

Impfzentrum Kissing23
Landrat Dr.Metzger freut sich über das zusätzliche Kontingent

Holetschek sagte dies zu, sobald wieder mehr Impfstoff zur Verfügung stünde. Das ist nun der Fall. Grundlage für die jetzige Zuweisung der Sonderkontingente waren laut Ministerium die Impfungen in den Arztpraxen bezogen auf die Einwohner. Für die bei derÄrztedichte unter dem Durchschnitt liegenden Landkreiseund kreisfreien Städte wurde daher die Differenz zugewiesen, um eine gleichmäßige Quote zu erreichen.

„Das ist eine gute Nachricht, die unverhofft schnell kommt, und ein Erfolg der eindringlichen Bemühungen der schwäbischen Landrätinnen und Landräte um gerechten Ausgleich ist. Ich danke Herrn Staatsminister Holetschek für die Zuweisung und die konstruktive Zusammenarbeit. Wir werden uns auch weiterhin um Sonderzuweisungen bemühen.“, so Landrat Dr. Klaus Metzger. 

Nächste Woche werden also zusätzlich zu den bereits angekündigten Mengen (4.600 Dosen, davon 2.000 für Erstimpfungen) weitere 4.500 Impfdosen an die beiden Impfzentren geliefert – 2.500 Moderna und 2.000 AstraZeneca (davon 1.000 für Zweitimpfungen). Die weiteren 2.500 Impfdosen für Zweitimpfungen Moderna folgen sechs Wochen später. Die Betreiberfirma Vitolus wird an allen sieben Tagen der kommenden Woche in beiden Impfzentren unter Volllast impfen und stockt dafür die Personalkapazität noch einmal auf.

Mit diesen Sonderimpfungen der kommenden Woche dürften die Wartelisten der ersten drei Priorisierungsgruppen weitgehend abgearbeitet werden können. Auch für die darauffolgenden Wochen sind weiterhin größere Impfstofflieferungen angekündigt