In der Stadtratssitzung am Montag hat der Energie- und Radverkehrsbeauftragte der Stadt Donauwörth seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2018 vorgestellt und einen Ausblick auf die Handlungsschwerpunkt im laufenden Jahr gegeben.

Unter anderem ist ein neues Radverkehrskonzept für die Stadt auf den Weg gebracht. Dafür wird unter anderem der derzeitige Radverkehrsanteil untersucht (Modal Split), es werden Mängel und Konflikte aktuell ebenso wie Stärken erfasst, Vergleiche mit anderen Städten gezogen und konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet. Das Ziel: mehr Radverkehr auf Donauwörths Straßen. Damit setzt die Stadt Donauwörth den Radverkehr komplett neu auf. Des Weiteren ist ein solches Konzept die Voraussetzung für die Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune. An diesem Ziel arbeitet die Stadt mit einer eigenen Arbeitsgruppe des Stadtrates und insbesondere seit Schaffung einer Stelle mit Zuständigkeit für den Radverkehr (vor zwei Jahren), durch verschiedene Maßnahmen:

Ende Dezember hat der Stadtrat über eine Fahrradabstellplatzsatzung befunden, mit der Auflage, den Geltungsbereich differenzierter abzugrenzen auch Anregungen seitens der CID wurden mit aufgenommen. Die entsprechend überarbeitete Fahrradabstellplatzsatzung wurde vom Stadtrat im April 2019 verabschiedet.

Der Radweg in der Promenade wurde neu asphaltiert und der Verbindungsweg Dillinger Straße/Neurieder Straße wurde ausgebaut, ein wichtiger Schritt für die Verbindungsachse Riedlingen – Bahnhof.

Für eine Fahrradabstellanlage am Bahnhof in Wörnitzstein gab es Ortstermine mit Vertretern der DB Station + Service, die notwendigen Verträge wurden an die Deutsche Bahn gesandt, die Antwort steht trotz mehrmaliger Kontaktversuche leider noch aus. Der Radverkehrsbeauftragte bleibt am Thema dran.

Beim Stadtradeln hatte sich die Teilnehmerzahl vergangenes Jahr annähernd verdoppelt. Auch dieses Jahr wird es wieder ein Donauwörther Stadtradeln geben: vom 2. bis 22. Juli.