Googles neues Smartphone, das Pixel 4, ist im Grunde eine Kamera, um die zufällig noch ein Smartphone gebaut wurde. Auffällig ist die quadratische Kameraerhöhung auf der Rückseite.

Hier sind zwei Linsen verbaut: eine normale Kamera und eine Zoomlinse. Neu ist, dass entfernte Objekte jetzt tatsächlich schärfer erscheinen, auch wenn man über den zweifachen Zoomfaktor hinaus mit zwei Finger in ein Foto hineinzoom, bevor man den Auslöser drückt. Möglich macht das Googles Software in Verbindung mit einem neuen Chip.

Tolle Nachtaufnahmen konnte schon das Vorgängermodell. Beim Nachtmodus werden jetzt auch die Farben richtig dargestellt. Als kleinen Bonus sind auf den Nacht-Aufnahmen mehr Sterne über der Großstadt zu sehen als mit dem bloßen Auge.

Kein Home-und Zurück-Button

Mit dem Pixel 4 und Android 10 gibt es auch neue Wischgesten. Statt Home- und Zurück-Buttons wird nun gewischt, gezogen und geschubst. Ein neues Radar-System im oberen Bildschirmrand soll außerdem Gestensteuerung ermöglichen. So kann man zum Beispiel zum nächsten Musiktitel springen, indem man vor dem Smartphone eine Winkgeste macht. Das klappt allerdings nicht immer.

Sprachkommandos für den Google Assistant können nun auch direkt auf dem Smartphone verarbeitet werden. Der Assistent ist nun schneller. Außerdem kann die Recorder-App nun aufgezeichnete Sprache direkt in Text umwandeln. Bisher allerdings nur in englisch, deutsch soll noch folgen.

Die Kamera hat die Nase vorne

Fazit: Im Vergleich zu anderen Spitzen-Smartphone steht die vierte Generation des Pixel gut da – und hat etwa bei der Kamera zum Teil die Nase vorn. Wünschenswert wären vielleicht noch mehr Speicher und ein stärkerer Akku.