„Mehr war heute nicht drin“ | Die Stimmen zur Punkteteilung zwischen Frankfurt und dem FCA

Nach der Auftaktpleite in der Vorwoche musste der FC Augsburg heute bei der heimstarken Frankfurter Eintracht ran. Nach einer bärenstarken Defensivleistung konnten sich die Schwaben den ersten Bundesligapunkt in dieser Saison sichern.

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Daniel Caligiuri ist mit dem Punkt zufrieden. | Foto: Krieger

Felix Uduokhai: „Jedes Spiel in der Bundesliga ist eine große Herausforderung. Wir haben heute mit Willen und Leistungsbereitschaft unser Tor verteidigt. Mehr war heute nicht drin. Frankfurt hatte insgesamt sicher mehr vom Spiel, aber wir haben sehr gut dagegengehalten und uns den Punkt verdient.“

Reece Oxford: „Das ist ein guter Punkt für uns, weil wir als Team gekämpft haben. Frankfurt hat viel Druck gemacht, doch wir haben dem immer etwas entgegensetzen können. Wenn wir so weitermachen, werden wir auch bald vorne wieder gefährlicher werden.“

Daniel Caligiuri: „Es war ein kampfbetontes Spiel, aber wir wussten vorher, dass das auf uns zukommen wird. Frankfurt wollte vor seinen Zuschauern unbedingt den ersten Saisonsieg einfahren und wir haben von Anfang an versucht dagegenzuhalten. Das ist uns auch gut gelungen, aber wir müssen insgesamt auch offensiv zwingender werden, dann werden wir auch zu unseren Torchancen kommen. Am Ende sind wir zufrieden mit einem Punkt.“

Rafał Gikiewicz: „Für den Gastverein ist es in Frankfurt vor deren Fans immer schwer. Wir haben uns aber vorgenommen, zusammen die Null zu halten und das ist uns auch gelungen. Aber mit Ball müssen wir uns noch steigern, um auch zum eigenen Torerfolg zu kommen. Wir müssen einfach zusammen Spaß haben und weiter hart an uns arbeiten.“

Bärenstarke Defensive sichert dem FC Augsburg einen Punkt in Frankfurt

Christopher Lenz (Frankfurt): Jeder hat gesehen, dass wir das Spiel gewinnen wollten und insbesondere in der zweiten Halbzeit Druck aufgebaut haben. Der letzte Punch und das Spielglück haben gefehlt. Wenn wir 1:0 in Führung gehen und dann diese tolle Stimmung in unserem Stadion herrscht, gewinnen wir das Spiel. Wir müssen ab und zu schneller mit dem Ball spielen und der letzte Pass muss kommen. Dann klingelt es und wir gewinnen die Partie. Man hat gesehen, wie wir spielen wollen. Das hat uns nach den vergangenen beiden Spielen nicht jeder zugetraut. Die Grundtugenden, die wir vorher haben vermissen lassen, haben wir gezeigt. Jeder hat seine Zweikämpfe angenommen und gewonnen. Wie gut wir es gemacht haben, hat man daran gesehen, dass Augsburg viele Bälle weggekloppt hat.

Djibril Sow (Frankfurt): Das Glas ist halb leer. Wenn wir so viel Aufwand betreiben und dann nicht konsequent genug spielen, ist das frustrierend. Generell aber wollen wir zu Hause so auftreten, darauf können wir aufbauen. Ich habe viel Positives für die Zukunft gesehen. Man hat gemerkt, dass wir viele neue, junge Spieler haben, die sich erst noch einfinden müssen. Das ist ein Lernprozess, aber das Potential ist da. Das Ziel ist, dass wir über mehrere Partien unsere Offensivqualität zeigen und konsequenter werden. Wir haben vorne mehr Bewegung als vergangene Saison. Jetzt müssen wir noch besser ins letzte Drittel kommen und mit den neuen Spielern unseren Spielstil ändern, dann können wir vielen Gegnern Probleme bereiten.

Markus Weinzierl (Trainer Augsburg): „Es galt heute, sich in die Saison reinzubeißen. Das haben wir gemacht, mit allem was wir haben und uns diesen Punkt erarbeitet. Wir haben auch die beiden verletzungsbedingten Wechsel weggesteckt und als Teams kompakt agiert. Mit dem Dreier-Wechsel zum Schluss haben wir auch noch einmal eigene gute Chancen erspielt, aber ein Seig wäre wohl ein wenig zu viel des Guten gewesen. Insgesamt sind wir einen Schritt weiter im Vergleich zum Spiel gegen Hoffenheim, aber es ist klar, dass wir uns weiter steigern müssen. Wir haben jetzt den Fuß in der Saison.“

Oliver Glasner (Trainer Frankfurt): „Wir sind nicht glücklich mit dem Punkt, aber durchaus mit der Art und Weise. Man hat in der Anfangsphase gesehen, was zwei Niederlagen zum Auftakt mit der Psyche machen. Da waren wir unsicher, haben uns aber ins Spiel reingekämpft. Insgesamt hatten wir mehr vom Spiel, mehr Torschüsse und die besseren Möglichkeiten und es war ein Schritt in die richtige Richtung.“

Quelle: eintracht.de/fcaugsburg.de